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Er spielt in Komödien wie „Eine Hochzeit zum Verlieben“, „Die Wutprobe“ und „Punch-Drunk Love“ und ist mit seinem oft brachialen Slap-Stick-Humor als hervorragender Comedian bekannt – Adam Sandler gehört seit knapp zwei Jahrzehnten zu den beliebtesten männlichen Schauspielern Hollywoods

Adam Richard Sandler wird am 9. September 1966 im New Yorker Stadtteil Brooklyn als Sohn jüdischer Eltern geboren, wo er mit einem Bruder und zwei Schwestern aufwächst. Sein Vater Stanley arbeitet als Ingenieur, seine Mutter Judy ist Krankenschwester. Als er fünf Jahre alt ist, zieht die Familie mit ihm nach Manchester/New Hampshire, wo er die Manchester Central High School besucht. Nach dem Abschluss geht er bis 1988 auf die Tisch School Of The Arts – 1991 macht er seinen Abschluss „Bachelor Of Fine Arts“ an der New York University.

Erste Bekanntheit erlangt Adam Sandler in der Rolle des Ed Smitty in der populären US-Serie „The Cosby Show“ („Die Cosby-Show“, 1985–1989). Früh begeistert er sich für Comedy-Clubs, wo er Bühnenerfahrung sammelt – während eines Auftritts in Los Angeles wird er vom Comedian Dennis Miller entdeckt. 1990 wird Adam Sandler als Autor bei der Show „Saturday Night Live“ engagiert, wo er bald auch mit selbstgeschriebenen Liedern als Darsteller auftritt.

Gegen Mitte der neunziger Jahre konzentriert sich Adam Sandler verstärkt auf seine Filmkarriere – man kann ihn unter anderem in „Coneheads“ („Die Coneheads“, 1993), in „Mixed Nuts“ („Lifesavers – Die Lebensretter“, 1994) und in „The Wedding Singer“ („Eine Hochzeit zum Verlieben“, 1998) neben Drew Barrymore sehen. Seit seiner Mitwirkung in „The Waterboy“ („The Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden“, 1998) neben Kathy Bates genießt Adam Sandler in Hollywood Starstatus. Er spielt in „Big Daddy“ (1999), in „Little Nicky“ („Little Nicky – Satan Junior“, 2000) neben Harvey Keitel, im hochgelobten „Punch-Drunk Love“ (2002) neben Emily Watson und Philip Seymour Hoffman, in „Mr. Deeds“ (2002) neben Winona Ryder, in „Anger Management“ („Die Wutprobe“, 2003) mit Jack Nicholson, in „50 First Dates“ („50 erste Dates“, 2004) an der Seite von Drew Barrymore und Rob Schneider, in „The Longest Yard“ („Spiel ohne Regeln“, 2005) neben Burt Reynolds und in „Reign Over Me“ („Die Liebe in mir“, 2007) an der Seite von Don Cheadle, Liv Tyler und Donald Sutherland.

Zuletzt ist Adam Sandler in „Funny People“ („Wie das Leben so spielt“, 2009), in „Grown Ups“ („Kindsköpfe“, 2010), in „Just Go with It“ („Meine erfundene Frau“, 2011) neben Nicole Kidman und Jennifer Aniston, in „Jack & Jill“ (2011) mit Al Pacino und in „That’s My Boy“ („Der Chaos-Dad“, 2012) zu sehen.

Trotz seiner großen Popularität werden zahlreiche Filme von Adam Sandler von der Kritik verrissen – alleine der Film „Jack & Jill“ erhält in zehn Kategorien einen „Golden Raspberry Award“ („Goldene Himbeere“), was seit Vergabe dieses Negativpreises bisher keinem anderen Film gelingt.

Seit 2011 hat Adam Sandler einen Stern der Kategorie Film auf dem „Hollywood Walk Of Fame“ in Los Angeles.

Gegenwärtig gehört Adam Sandler laut dem amerikanischen „Forbes Magazine“ zu den am besten verdienenden männlichen Schauspielern in Hollywood.

Adam Sandler gibt nur selten Interviews und schützt sein Privatleben weitgehend vor der Öffentlichkeit. Seit 2003 ist er mit Jackie Titone verheiratet, mit der er zwei Töchter hat – die Familie lebt in New York.

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