Der charismatische Schauspieler bereichert zahlreiche Kinofilme und TV-Produktionen mit seiner eindringlichen Darstellungskunst. Alexander Beyer zählt zu den vielbeschäftigten deutschen Nachwuchschauspielern der Zeit – mit jungenhaftem Charme und viel Talent spielt er professionelle Diebe, seifige Grundstücksmakler, verzweifelte Einzelkämpfer und macht auch in Historiendramen eine gute Figur
Alexander Beyer kommt als Sohn einer Geigenbauerfamilie am 24. Juni 1973 im thüringischen Erfurt zur Welt. Schon als Kind tritt er im “Erfurter Opernhaus” in russischen Märchenstücken auf – nach dem Abitur besucht er in Berlin die “Schauspielschule Ernst Busch”, bricht das Studium jedoch ab, als er erste kleine Filmangebote erhält. Sein Kinodebüt hat er neben Harald Juhnke im “Hauptmann von Köpenick” (1997) in einer kleinen Rolle. In den neunziger Jahren kann man Alexander Beyer dann in der Fernsehproduktion “Ferkel Fritz” (1997) sowie in der Tragikkomödie “Das Mambospiel” (1997) an der Seite von Corinna Harfouch sehen. Einem breiten Publikum bekannt wird der Schauspieler 1999 durch eine Nebenrolle in Leander Haußmanns DDR-Posse “Sonnenallee” neben Katharina Thalbach und Alexander Scheer.
Danach kann man Alexander Beyer in “Schimanski muss leiden” (2000) neben Götz George und Christiane Hörbiger, in “Heinrich der Säger” (2001) mit Meret Becker, in “Sophiiiie!”, in “1/2 Miete” (2002) , in “Goodbye, Lenin!” (2003) neben Daniel Brühl und Kathrin Saß, in “Eierdiebe” (2003), in “Hierankl” (2003) neben Barbara Sukowa und in der internationalen Produktion von Steven Spielberg “München” (2005) an der Seite von Daniel Craig und Mathieu Kassovitz sehen. Im Weltkriegsepos “Leningrad” (2005) spielt Alexander Beyer in einer Schlüsselrolle an der Seite von Armin Mueller-Stahl und im Historienepos “Krieg und Frieden” (2005) übernimmt er neben Hannelore Elsner und Brenda Blethyn die Rolle des Pierre Besuchow. Für seine Darstellung in der aufwändigen Neuverfilmung des Romans von Leo Tolstoi wird Alexander Beyer in der Kategorie “Bester Schauspieler – Serien und Reihen” beim “Bayerischen Fernsehpreis 2008″ nominiert. 2009 steht Alexander Beyer mehrfach vor der Kamera – unter anderem für den Kinofilm “Lulu und Jimmy” unter der Regie von Oskar Roehler und für den dreiteiligen Fernsehfilm “Die Rebellin”, in dem er an der Seite von Dominique Horwitz agiert. Zuletzt spielt Alexander Beyer in der brandenburger Heimat-Komödie “Krauses Kur” (2009) mit Horst Krause und Irm Hermann mit.
Alexander Beyer ist ein leidenschaftlicher Alpinist, Skifahrer und Expeditionsbergsteiger.