Famous People » Schauspieler » Allison Janney

Sie ist ein gefragter und erfolgreicher Serienstar und in tragenden Nebenrollen in Kinoproduktionen wie „American Beauty“, „The Help“, „The Hours“ oder „Der Eissturm“ zu sehen – Allison Janney spielt quirlige Salonlöwinnen, beste Freundinnen und resignierte Hausfrauen mit großer Wandlungsfähigkeit und veredelt allein durch ihre beeindruckende Leinwandpräsenz so manche Hollywood-Produktion

Allison Brooks Janney wird am 19. November 1959 als Tochter von Macy Brooks und Jervys Spencer Janney in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts geboren und wächst zusammen mit den Brüdern Dayton Jay und Hal in Dayton im US-Bundesstaat Ohio auf, wo sie die Miami Valley School besucht. Als hervorragender Eisschnellläuferin träumt sie davon, an den Olympischen Spielen teilzunehmen – eine Beinverletzung verhindert die Realisierung dieses Traums.

Nach der Schule studiert Allison Janney am Kenyon College einige Semester Psychologie und beteiligt sich an einer College-Aufführung, bei der Paul Newman Regie führt – der Hollywoodstar und dessen Frau Joan Woodward ermuntern sie, eine Schauspielkarriere in Betracht zu ziehen. Sie studiert Schauspiel am New Yorker Neighborhood Playhouse sowie an der Londoner Royal Academy Of Dramatic Arts.

Nach einigen Auftritten in Soap-Operas wie „As The World Turns“ und Serien wie „Law & Order“ hat Allison Janney 1989 ihre erste Filmrolle in „Who Shot Patakango?“ („Youngsters – Die Brooklyn Gang“) neben Sandra Bullock – danach kann man sie in „The Cowboy Way“ („Machen wir’s wie Cowboys“, 1994), „Miracle On 34th Street“ („Das Wunder von Manhattan“, 1994) mit Richard Attenborough, „Big Night“ („Big Night – Nacht der Genüsse“, 1996), „The Associate“ („Wer ist Mr. Cutty?“, 1996) an der Seite von Whoopi Goldberg, Dianne Wiest und Eli Wallach, „The Ice Storm“ („Der Eissturm“, 1997) neben Kevin Kline, Joan Allen und Sigourney Weaver, „Primary Colors“ („Mit aller Macht“, 1998) mit John Travolta, Emma Thompson und Kathy Bates, „Six Days Seven Nights“ („Sechs Tage, sieben Nächte“, 1998) neben Harrison Ford, „Ten Things I Hate About You“ („Zehn Dinge, die ich an Dir hasse“, 1999) mit Heath Ledger, „American Beauty“ (1999) neben Kevin Spacey und Annette Bening, „Nurse Betty“ (2000) mit Morgan Freeman und Renée Zellweger, „The Hours“ („The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit“, 2002) an der Seite von Nicole Kidman, Julianne Moore und Meryl Streep, „Hairspray“ (2007) an der Seite von Nikki Blonsky, John Travolta, Michelle Pfeiffer und Christopher Walken, „Juno“ (2007), „The Help“ (2007) neben Emma Stone, Viola Davis und Octavia Spencer, „A Thousand Words“ („Noch Tausend Worte“, 2012) mit Eddie Murphy, „The Way, Way Back“ („Ganz weit hinten“, 2013) neben Toni Collette, „The Rewrite“ (2014) mit Hugh Grant und „Tammy“ („Tammy – voll abgefahren“, 2014) an der Seite von Melissa McCarthy, Kathy Bates, Toni Collette und Susan Sarandon sehen.

Neben Rollen in Filmproduktionen sorgt Allison Janney besonders durch Auftritte in zahlreichen amerikanischen TV-Serien für Aufsehen – unter anderem spielt sie in „Guiding Light“ („Springfield Story“, 1993-1995), „The West Wing“ („The West Wing – Im Zentrum der Macht“, 1999-2006), „Two And A Half Men“ (2007), „Lost“ (2010), „Mr. Sunshine“ (2011), „Masters Of Sex“ (2013) und „Mom“ (2013).

Für die Rolle der Pressesprecherin des Weißen Hauses in der US-Serie „The West Wing“ wird Allison Janney unter anderem mit mehreren „Grammys“ und „Golden Globes“ ausgezeichnet. Für ihre Rollen in „Mom“ und „Masters Of Sex“ erhält sie 2014 zwei „Emmys“ – insgesamt ist Allison Janney sechsfache „Emmy“-Preisträgerin.

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