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Als Sängerin der Girl-Group „Destiny’s Child“ wird sie in den neunziger Jahren berühmt, heute ist sie Stilikone und unangefochtene Popprinzessin des neuen Jahrtausends – Beyoncé Knowles mischt gekonnt Pop, Hip-Hop und Soul, sie gewinnt mehrere „Grammys“ und startet eine erfolgreiche Karriere als Schauspielerin

Beyoncé Giselle Knowles-Carter wird am 4. September 1981 in Houston im US-Bundesstaat Texas geboren – sie ist das erste Kind des Musikmanagers Mathew Knowles und der Designerin Tina Beyince Knowles. Ihr Vater hat afrikanische und ihre Mutter afrikanische, französische und irische Wurzeln. Ihre jüngere Schwester Solange Knowles ist ebenfalls als Sängerin tätig. In der Schule nimmt Beyoncé Knowles Tanzunterricht und macht als Mitglied des Kirchenchors erste musikalische Erfahrungen.

Gegen Ende der neunziger Jahre gründet Beyoncé Knowles gemeinsam mit LaTavia Roberson, Kelly Rowland, LeToya Luckett, Keke Wyatt und Támar Davis die Popgruppe „Girls Tyme“, aus der später die Girl-Group „Destiny’s Child“ entsteht. Nach den Alben „Destiny’s Child“ und „The Writing’s On The Wall“ und Hits wie „No No No“ und „Say My Name“ feiert die Band 2001 mit dem Album „Survivor“ einen Welterfolg – allein in den USA verkauft sich die Platte über vier Millionen Mal. Titel wie „Survivor“, „Independent Women“ und „Bootylicious“ erobern die internationalen Charts und „Destiny’s Child“ avancieren über Nacht zu Weltstars. Nach einer Welttournee und der Veröffentlichung eines Weihnachtsalbums trennt sich die Gruppe – Beyoncé Knowles und ihre Kolleginnen verfolgen eigene Solokarrieren.

2002 erscheint Beyoncé Knowles’ erste Solo-Single „Work It Out“ und 2003 veröffentlicht sie das Album „Dangerously In Love“ – es erreicht den ersten Platz der amerikanischen Billboard-Charts und verkauft sich weltweit über elf Millionen Mal. Auch die Singles „Crazy In Love“, „Baby Boy“, „Myself And I und „Naughty Girl“ sind sehr erfolgreich. 2004 kommt es zu einer Wiedervereinigung von „Destiny’s Child“ – das bislang letzte gemeinsame Album „Destiny Fulfilled“ verkauft sich in den USA über drei Millionen Mal und wird dreimal mit Platin ausgezeichnet.

2006 erscheint Beyoncé Knowles‘ Duett „Check It On“ mit dem Rapper „Slim Thug“ – der Song entwickelt sich zum dritten Nummer-eins-Hit der Sängerin in den USA. Im selben Jahr veröffentlicht sie das zweite Studioalbum „B’Day“ mit den Chart-Hits „Déjà Vu“, „Irreplaceable“, „Ring The Alarm“ sowie dem mit Shakira eingespielten Duett „Beautiful Liar“. Das Album wird 2007 bei den „Grammy“-Awards in der Kategorie „Best Contemporary R&B Album“ ausgezeichnet. 2008 veröffentlicht Beyoncé Knowles das Album „I Am… Sasha Fierce“ – Titel daraus wie „Helo“, „Diva“, „Ladies (Put A Ring On It)“, „Ego“ und „If I Were A Boy“ halten sich wochenlang auf den vorderen Plätzen der US-Charts.

2011 veröffentlicht Beyoncé Knowles das Album „4“, 2013 erscheint „Beyoncé“ und 2016 mit „Lemonade“ ihr bislang letztes Studioalbum.

Neben dem Gesang überzeugt Beyoncé Knowles auch als Schauspielerin – unter anderem spielt sie in „Austin Powers In Goldmember“ („Austin Powers in Goldständer“, 2002) neben Michael Caine, in „The Fighting Temptations“ (2003) mit Cuba Gooding, jr., in „The Pink Panther“ („Der rosarote Panther“, 2006) neben Steve Martin, in „Cadillac Records“ (2008) mit Adrien Brody und in „Obsessed“ (2009), wofür sie eine Nominierung für die „Goldene Himbeere“ als „Schlechteste Schauspielerin“ erhält. Für ihre Rolle in „Dreamgirls“ – einer auf der Biografie von „Diana Ross & The Supremes“ basierenden Musical-Adaption – wird Beyoncé Knowles bei der „Golden-Globe“-Verleihung 2007 in den Kategorien „Beste Schauspielerin“ und „Bester Filmsong“ ausgezeichnet.

Mit zwölf Top-Ten-Hits in den US-Charts gilt Beyoncé Knowles neben ihrer Kollegin Rihanna als erfolgreichste Solo-Künstlerin des neuen Jahrhunderts. Beyoncé Knowles zählt Musikgrößen wie Michael Jackson, Diana Ross, Mariah Carey, Janet Jackson, Anita Baker, Tina Turner, Prince, Lauryn Hill, Aaliyah, Mary J. Blige und Whitney Houston zu ihren Vorbildern und dient gleichzeitig Sängerinnen wie Rihanna, Leona Lewis, Adele und Nicki Minaj als musikalische Inspirationsquelle.

Seit 2008 ist Beyoncé Knowles mit dem Rapper Jay-Z verheiratet – gemeinsam haben sie Tochter Blue Ivy. Die Familie lebt in Miami.

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