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Er ist Comedian, Moderator und Schauspieler und spielt in Erfolgsfilmen wie „Harry & Sally“, „City Slickers“ oder „Reine Nervensache“ vorwiegend humorvolle Rollen – Billy Crystal moderiert diverse Male die „Oscar“-Verleihung und zählt mit seiner Schlagfertigkeit, seinen lockeren Sprüchen und seinem trockenem Witz seit Jahren zu den beliebtesten Entertainern der USA

William Jacob „Billy“ Crystal wird am 14. März 1948 als Sohn von Helen und Jack Crystal in New York City geboren und wächst mit mehreren Geschwistern im New Yorker Stadtteil Bronx und später auf Long Island auf – seine jüdischen Vorfahren sind österreichische und russische Emigranten. Nach dem Abschluss der Long Beach High School 1966 studiert er in New York Schauspielerei und gründet mit zwei Freunden die Theatergruppe „Three’s Company“.

Seinen Durchbruch feiert Billy Crystal 1977 in der erfolgreichen Sitcom „Soap“ („Soap – Trautes Heim“), in der er von 1977 bis 1981 einen Homosexuellen darstellt, was in der damaligen Zeit als Tabubruch gilt. 1984 tritt er zum ersten Mal in der „Saturday Night Live Show“ auf, wo er schon bald ein fester Bestandteil des Darsteller-Ensembles ist. Danach sieht man Billy Crystal unter anderem in den Serien „Love Boat“, „Fridays“, „Simon & Simon“ und „Friends“, nebenher tourt er mit einem eigenen Bühnenprogramm als Stand-Up-Komiker durch diverse Comedy-Clubs.

Zu Billy Crystals wichtigsten Filmen als Schauspieler zählen „This Is Spinal Tap“ (1984), „Running Scared“ („Diese zwei sind nicht zu fassen“, 1986), „Throw Momma From The Train“ („Schmeiß’ die Mama aus dem Zug!“, 1987) mit Danny DeVito, “When Harry Met Sally…“ („Harry & Sally“, 1989) neben Meg Ryan, „City Slickers“ („City Slickers – Die Großstadt-Helden“, 1991), „Mr. Saturday Night“ („Der letzte Komödiant – Mr. Saturday Night“, 1992) mit Helen Hunt, „Forget Paris“ („Vergiss Paris“, 1995), „Hamlet“ (1996) an der Seite von Kenneth Branagh, Kate Winslet, Julie Christie und Jack Lemmon, „Fathers’ Day“ („Ein Vater zuviel“, 1997) neben Robin Williams, „Deconstructing Harry“ („Harry außer sich“, 1997) mit Woody Allen und Judy Davis, „Analyze This“ („Reine Nervensache“, 1999) neben Robert De Niro, „America’s Sweethearts“ (2001) an der Seite von Julia Roberts, Catherine Zeta-Jones und Christopher Walken und „Tooth Fairy“ („Zahnfee auf Bewährung“, 2010).

Zuletzt sieht man Billy Crystal neben Bette Midler in „Parental Guidance“ („Die Bestimmer – Kinder haften für ihre Eltern“, 2012).

Seit 1986 moderiert Billy Crystal zusammen mit Robin Williams und Whoopi Goldberg die amerikanische Version des britischen „Red Nose Day“ – die jährliche Benefiz-Show „Comic Relief“. 1990 ist er erstmals Gastgeber der „Oscar“-Verleihung, womit er sich nach eigenen Angaben einen Jugendtraum erfüllt – auch 1991, 1992, 1993, 1997, 1998, 2000, 2004 und 2012 moderiert er die weltweit ausgestrahlte Filmpreis-Verleihung.

Billy Crystal ist seit 1970 ist mit Janice L. Goldfinger verheiratet, mit der er die Töchter Jennifer und Lindsay hat – Jennifer Crystal arbeitet ebenfalls als Schauspielerin. Zusammen mit seiner Frau lebt Billy Crystal im kalifornischen Pacific Palisades.

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