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Die blonde Dänin ist männermordender Vamp, Ikone des Trash-TVs und Star einiger Actionfilme – Brigitte Nielsen sorgt seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts durch zahlreiche Auftritte in B-Movies, Entertainment-Shows und Reality-Formaten regelmäßig für Aufmerksamkeit

Brigitte Nielsen wird am 15. Juli 1963 im dänischen Rødovre als Tochter eines Ingenieurs und einer Bibliothekarin geboren – 1979 geht sie nach Frankreich und Italien, wo sie für die Designer Giorgio Armani, Gianni Versace und Gianfranco Ferré eine erfolgreiche Karriere als Model beginnt.

1985 gibt Brigitte Nielsen an der Seite von Arnold Schwarzenegger ihr Filmdebüt in „Red Sonja“ – danach folgen Auftritte in Filmen wie „Rocky IV“ („Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts“, 1985) neben Sylvester Stallone und Talia Shire, „Cobra“ („Die City Cobra“, 1986), „Beverly Hills Cop II“ (1987) mit Eddie Murphy und Jürgen Prochnow sowie die fünfteilige Fantasy-Reihe „Prinzessin Fantaghirò“ (1992-1996) an der Seite von Ursula Andress, Mario Adorf und Horst Buchholz. Ihre bislang letzte Filmrolle spielt Brigitte Nielsen in „Doomsdayer“ (2000) neben Udo Kier.

1987 wird Brigitte Nielsen von den Lesern des deutschen Jugendmagazins Bravo mit einem „Bronzenen Otto“ als „Schauspielerin des Jahres“ ausgezeichnet. Zwischen 1986 und 1989 ist sie in fünf Ausgaben des Männermagazins Playboy zu sehen.

2008 ist Brigitte Nielsen Hauptdarstellerin der vierteiligen Doku-Soap „Aus alt mach neu“ (2008), in welcher sie sich zahlreichen schönheitschirurgischen Eingriffen unterzieht. Im selben Jahr gesteht sie öffentlich ihr jahrelanges Alkoholproblem ein und macht innerhalb der TV-Show „Celebrity Rehab With Dr. Drew“ einen Entzug durch.

2010 feiert Brigitte Nielsen in der TV-Serie „SOKO Stuttgart“ ihr Debüt als Schauspielerin, 2012 ist sie Stargast auf dem „Wiener Opernball“ und im selben Jahr erscheint ihre Autobiografie „Im Leben wird dir nichts geschenkt“. 2012 wird sie in der Reality-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ zur Dschungelkönigin gewählt.

Mitte der achtziger Jahre startet Brigitte Nielsen parallel zur Schauspielerei eine Gesangkarriere – ihren bislang einzigen Hit kann sie mit „Body Next To Body“ verbuchen, den sie im Duett mit Falco singt und der in Deutschland und Österreich die Top-Ten erreicht.

Brigitte Nielsen ist fünfmal verheiratet – von 1983 bis 1984 mit dem Musiker Kasper Winding, aus der Ehe geht Sohn Julian hervor, von 1985 bis 1987 mit dem amerikanischen Schauspieler Sylvester Stallone, von 1990 bis 1992 mit dem Fotografen Sebastian Copeland, von 1993 bis 2005 mit dem ehemaligen Rennfahrer Raoul Meyer-Ortolani, mit dem sie die Söhne Douglas und Raoul Jr. hat, und seit 2006 mit dem Barkeeper Mattia Dessi. Zwischendurch ist sie unter anderem mit dem American-football-Star Mark Gastineau, mit dem sie Sohn Kilian Marcus hat sowie mit dem Rapper Flavor Flav von der Band „Public Enemy“ liiert.

Brigitte Nielsen lebt im kalifornischen Palm Springs.

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