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Sie ist einer der erfolgreichsten Popstars der vergangenen Jahrzehnte, verkauft in ihrer Karriere mehr als hundert Millionen Alben und löst in den neunziger Jahren eine beispiellose Fan-Hysterie aus – mit perfekt arrangierten Hits erobert Britney Spears die Charts und ist wegen ihres turbulenten Privatlebens jahrelang Gegenstand der Klatschpresse

Britney Jean Spears wird am 2. Dezember 1981 in McComb im US-Bundesstaat Mississippi als mittleres von drei Kindern des Bauunternehmers James Parnell Spears und der Lehrerin Lynne Irene Bridges geboren. Bereits als Kind ist sie eine begabte Turnerin – sie erhält Tanzunterricht, beteiligt sich an diversen Wettbewerben und dreht Werbespots. Mit zehn Jahren nimmt sie an der amerikanischen Talentshow „Star Search“ teil – größere Bekanntheit erlangt sie an der Seite von Christina Aguilera und Justin Timberlake als Moderatorin des amerikanischen TV-Senders „Disney Channel“.

Das Debütalbum „Baby One More Time“ von Britney Spears erreicht 1999 auf Anhieb den ersten Platz der US-Billboard-Charts und kann sich auch in Deutschland und diversen anderen Ländern auf Rang eins der Album-Charts platzieren – insgesamt verkauft es sich weltweit mehr als achtundzwanzig Millionen mal. Auch die gleichnamige Single und weitere Auskopplungen wie „Sometimes“, „Crazy“ und „Born To Make You Happy“ sind sehr erfolgreich. Nahtlos daran anknüpfen kann die Sängerin 2000 mit dem Nachfolgalbum „Oops! I Did It Again“ und den Hits „Oops! I Did It Again“ und „Lucky“.

2001 erscheint Britney Spears‘ drittes Studioalbum – es verkauft sich nicht mehr so häufig wie seine Vorgänger, auch die Singles daraus „I’m A Slave 4 U“ und „Boys“ sind nur mäßig erfolgreich. Im selben Jahr tritt Britney Spears anlässlich des dreißigjährigen Bühnenjubiläums von Michael Jackson im New Yorker Madison Square Garden auf, wo sie mit ihm dessen Song „The Way You Make Me Feel“ singt.

Britney Spears ist auch als Darstellerin in Filmproduktionen zu sehen – wie in „Not A Girl – Crossroads“ (2002). Der Film wird für die „Goldene Himbeere“ nominiert und Britney Spears gewinnt die Negativauszeichnung als „Schlechteste Schauspielerin des Jahres“. Hin und wieder übernimmt die Sängerin auch Gastrollen in US-Sitcoms.

2003 veröffentlicht Britney Spears das Album „In The Zone“, die Singles daraus „Toxic“, „Everytime“ und „Me Against The Music“ – ein Duett mit Madonna – erobern erneut die Hitparaden.

In den folgenden Jahren macht Britney Spears mehr durch diverse Eskapaden als durch musikalische Erfolge auf sich aufmerksam – während Künstlerinnen wie Lady Gaga und Rihanna an ihr vorbeiziehen, avanciert Britney Spears zum Stammgast auf den Titelseiten von Skandalblättern. Für Schlagzeilen sorgt sie 2006, als sie sich in einem Friseursalon in Los Angeles ihren Kopf kahl rasieren lässt. 2007 begibt sich Britney Spears in ein Drogen-Rehabilitationszentrum und im selben Jahr verliert sie das Sorgerecht für ihre Söhne, die sie zusammen mit dem Tänzer Kevin Federline hat. 2008 wird sie auf Grund eines Eilantrags ihrer Eltern von einem Gericht in Los Angeles entmündigt. Ihr Vater wird vom Gericht als Vormund eingesetzt – heute besteht die Vormundschaft nur noch formell.

Während sie in Europa kaum mehr beachtet wird, kann Britney Spears 2007 in den USA mit „Gimme More“ ein Comeback feiern – das dazugehörige Album „Blackout“ wird von Kritikern als bestes Album ihrer Karriere bezeichnet, auch die folgenden Alben „Circus“ (2008) und „Femme Fatale“ (2011) verkaufen sich nicht zuletzt dank ihrer großen Fangemeinde gut.

Britney Spears erreicht in den internationalen Charts mit achtzehn Liedern die Top-Ten, ihre musikalischen Leistungen werden weltweit durch Preise wie den „Grammy“, „Emmy“, „Echo“, „Bambi“ und mehrere „World Music Awards“ geehrt. Die Sängerin zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen in der Geschichte der Popmusik – bereits mit neunundzwanzig Jahren wird sie für ihr Lebenswerk mit dem „Video Vanguard Award“ ausgezeichnet, auch ist Britney Spears die jüngste Sängerin, die je auf dem „Walk Of Fame“ in Hollywood verewigt wird.

Britney Spears lebt in Los Angeles.

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