Famous People » Schauspieler » Bruce Dern

Vorwiegend in Rollen exzentrischer Figuren profiliert er sich ab den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts als markanter Charakterdarsteller, zusammen mit Dustin Hoffman, Jack Nicholson und Robert Redford gehört er zu den bedeutendsten Protagonisten des New-Hollywood-Kinos. Obwohl Bruce Dern in Klassikern wie „Lautlos im Weltraum“ und „Der große Gatsby“ in tragenden Rollen zu sehen ist, steigt er nie zu den ganz großen Stars wie seine berühmten Kollegen auf

Bruce MacLeish Dern wird am 4. Juni 1936 in Chicago im US-Bundesstaat Illinois geboren – seine Eltern sind deutscher und schottischer Abstammung. Sein Großvater ist zeitweise Gouverneur des US-Bundesstaates Utah und danach Kriegsminister der USA, Präsidentengattin Eleanor Roosevelt ist seine Patentante.

Bruce Dern beginnt seien Karriere beim Fernsehen – in den frühen sechziger Jahren hat er in den Klassikern „Hush… Hush, Sweet Charlotte“ („Wiegenlied für eine Leiche“, 1964) an der Seite von Bette Davis, Olivia de Havilland und Joseph Cotten und in Alfred Hitchcocks „Marnie“ (1964) neben Tippi Hedren und Sean Connery erste kleinere Filmauftritte.

Danach spielt Bruce Dern in Filmen wie „The Wild Angels“ („Die wilden Engel“, 1966) neben Peter Fonda und Nancy Sinatra, „The War Wagon“ („Die Gewaltigen“, 1967) mit John Wayne und Kirk Douglas, in „Hang ’Em High“ („Hängt ihn höher“, 1968) neben Clint Eastwood, „Will Penny“ („Der Verwegene“, 1968) mit Charlton Heston, „Support Your Local Sheriff“ („Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe“, 1969) neben James Garner, „Castle Keep“ („Das Schloß in den Ardennen“, 1969) neben Burt Lancaster, „They Shoot Horses, Don’t They?“ („Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss“, 1969) neben Jane Fonda, „Bloody Mama“ (1970) neben Shelley Winters und Robert De Niro, „The Cowboys“ („Die Cowboys“, 1971), „Silent Running“ („Lautlos im Weltraum“, 1972), „The Laughing Policeman“ („Massenmord in San Francisco“, 1973) mit Walter Matthau, „The Great Gatsby“ („Der große Gatsby“, 1974) an der Seite von Robert Redford und Mia Farrow, „Family Plot“ („Familiengrab“, 1976), „Coming Home“ („Coming Home – Sie kehren heim“, 1976) mit Jane Fonda, „The Driver“ („Driver“, 1978) neben Ryan O’Neal und Isabelle Adjani, „The Big Town“ („Chicago Blues“, 1987) neben Matt Dillon und Tommy Lee Jones, „1969“ („Die Generation von 1969“, 1988) an der Seite von Robert Downey jr. und Kiefer Sutherland, „The Burbs“ („Meine teuflischen Nachbarn“, 1989) mit Tom Hanks, „Wild Bill“ (1995) neben Ellen Barkin und Jeff Bridges, „Mulholland Falls“ („Nach eigenen Regeln“, 1996) neben Nick Nolte und Melanie Griffith, „Last Man Standing“ (1996) mit Bruce Willis, „The Haunting“ („Das Geisterschloss“, 1996) an der Seite von Liam Neeson, Catherine Zeta-Jones und Owen Wilson, „All The Pretty Horses“ („All die schönen Pferde“, 2000) neben Matt Damon und Penélope Cruz, „Masked And Anonymous“ (2003) mit Bob Dylan, Jeff Bridges und Penélope Cruz, „Monster“ (2003) an der Seite von Charlize Theron und Christina Ricci, „The Hole“ („The Hole – Die geheimnisvolle Falltür“, 2009) und „Twixt – Virginias Geheimnis“ (2011).

Gegen Ende seiner langen Karriere kann Bruce Deren einen seiner größten Erfolge feiern – für seine überzeugende Darstellung im düster-komischen Roadmovie „Nebraska“ wird er 2013 bei den „Internationalen Filmfestspielen von Cannes“ als „Bester Hauptdarsteller“ geehrt, 2014 wird er für dieselbe Rolle für einen „Oscar“ nominiert.

Bruce Dern ist von 1957 bis 1959 mit Marie Dawn Pierce und von 1960 bis 1969 mit der Schauspielerin Diane Ladd verheiratet. Aus der Ehe geht Tochter Laura Dern hervor, die ebenfalls als Schauspielerin tätig ist.

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