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Nachdem sie jahrelang nur als hübsches Beiwerk an der Seite starker männlicher Figuren zu sehen ist, gelingt ihr mit einer Rolle im Film „Monster“ der Sprung zur Charakterdarstellerin – Charlize Theron spielt in den unterschiedlichsten Filmproduktionen und gehört gegenwärtig zu den gefragtesten Hollywood-Stars

Charlize Theron kommt am 7. August 1975 in Benoni in der südafrikanischen Provinz Transvaal als Tochter von Gerda Jacoba Aletta und Charles Jacobus Theron zur Welt – sie hat französische, deutsche und niederländische Vorfahren. Überschattet wird ihre Kindheit, als ihre Mutter ihren alkoholkranken Vater nach einem Streit erschießt.

Nach dem Besuch der Putfontein Primary School und der National School Of The Arts in Johannesburg gewinnt Charlize Theron mit sechzehn Jahren einen Model-Wettbewerb – sie geht mit ihrer Mutter nach Italien und beginnt danach an der New Yorker Joffrey Ballet School eine Ausbildung zur Balletttänzerin. Nach einer Beinverletzung muss sie die Tanzkarriere aufgeben.

Mit achtzehn Jahren geht Charlize Theron nach Los Angeles, wo sie von einem Agenten entdeckt wird – ihre erste kleinere Filmrolle hat sie 1995 in „Children Of The Corn III“ („Kinder des Zorns III“). Danach kann man sie unter anderem in „Two Days In The Valley“ („Zwei Tage in L. A.“, 1996) neben Danny Aiello und Jeff Daniels, in „The Devil’s Advocate“ („Im Auftrag des Teufels“, 1997) in „Celebrity“ („Celebrity – Schön. Reich. Berühmt.“, 1998) an der Seite von Kenneth Branagh, Judy Davis und Leonardo DiCaprio, in „The Astronaut’s Wife („The Astronaut’s Wife – Das Böse hat ein neues Gesicht“, 1999) mit Johnny Depp, in „The Cider House Rules“ („Gottes Werk und Teufels Beitrag“, 1999) an der Seite von Tobey Maguire, Michael Caine und Erykah Badu, in „The Yards“ („The Yards – Im Hinterhof der Macht“, 2000) neben Mark Wahlberg und Joaquin Phoenix, in „Men Of Honor“ (2000) neben Robert De Niro und Cuba Gooding Jr., in „The Legend Of Bagger Vance“ („Die Legende von Bagger Vance“, 2000) mit Will Smith und Matt Damon, in „Sweet November“ (2001) neben Kaenu Reeves, in „The Curse Of The Jade Scorpion“ („Im Bann des Jade Skorpions“, 2001) mit Woody Allen und Helen Hunt und in „The Italian Job“ („The Italian Job – Jagd auf Millionen“, 2003) mit Marc Wahlberg sehen.

Nachdem Charlize Theron jahrelang als „Blondine vom Dienst“ eingesetzt wird, überzeugt sie 2003 neben Christina Ricci und Bruce Dern in „Monster“ – für ihre eindrucksvolle Rolle einer Serienmörderin wird sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit einem „Oscar“ für die „Beste weibliche Hauptrolle“ sowie mit einem „Golden Globe“ in der Kategorie „Beste Schauspielerin“. Sie ist die erste Südafrikanerin, die einen „Oscar“ in dieser Kategorie erhält und kann sich ihre Rollen fortan aussuchen.

Charlize Theron spielt in Filmen wie „Head In The Clouds“ („Die Spiele der Frauen“, 2004) neben Penélope Cruz und Thomas Kretschmann, in „The Life And Death Of Peter Sellers“ („The Life And Death Of Peter Sellers“, 2004) mit Geoffrey Rush und Emily Watson, in „North Country“ („Kaltes Land“, 2009) neben Frances McDormand, in „In The Valley Of Elah („Im Tal von Elah“, 2007) an der Seite von Tommy Lee Jones, Josh Brolin und Susan Sarandon und in „The Road“ (2009) mit Viggo Mortensen.

Zuletzt ist Charlize Theron in der Märchenverfilmung „Snow White And The Huntsman“ (2012), in „Prometheus“ („Prometheus – Dunkle Zeichen“, 2012) mit Michael Fassbender, in „A Million Ways To Die In The West“ (2014) neben Amanda Seyfried und Liam Neeson, in „Dark Places“ („Dark Places: Gefährliche Erinnerung“, 2015) mit Nicholas Hoult und in „The Huntsman: Winter’s War“ („The Huntsman & The Ice Queen“, 2016) an der Seite von Chris Hemsworth, Emily Blunt und Jessica Chastain zu sehen.

Charlize Theron ist nicht verheiratet – sie hat unter anderem Beziehungen mit dem Sänger Stephan Jenkins und den Schauspielern Stuart Townsend und Sean Penn. 2012 adoptiert sie einen Sohn.

Seit 2007 ist Charlize Theron US-amerikanische Staatsbürgerin.

2007 wird Charlize Theron vom amerikanischen Magazin Esquire zur „Sexiest Woman Alive“ gekürt und 2008 wird sie zur UN-Friedensbotschafterin ernannt.

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