Famous People » Schauspieler » Clive Owen

Der dunkelhaarige Beau aus der englischen Provinz wird seit Jahren als britische Antwort auf die großen Hollywood-Stars gehandelt – verwegen, elegant, lässig und stets etwas abgründig spielt Clive Owen in Filmen wie „Gosford Park“, „Hautnah“ und „The International“ und wird für seine Rollen mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet

Clive Owen wird am 3. Oktober 1964 im britischen Coventry/Warwickshire geboren. Er wächst mit vier Brüdern bei seiner Mutter auf, der Vater – ein Country- und Westernsänger – verlässt die Familie, als er drei Jahre alt ist. Er wird von seiner Mutter und seinem Stiefvater großgezogen. Mitten in der „Working Class“ betrachtete man Kunst und Theater natürlich als groben Unfug, doch der Gemeinderat von Coventry spendiert ihm ein Stipendium an der Royal Academy Of Dramatic Art, wo er zusammen mit Ralph Fiennes und Jane Horrocks studiert und im Jahr 1987 seinen Abschluss macht. Als Clive Owen eine Stelle beim Londoner Theater findet, lernt er die Schauspielerin Sarah-Jane Fenton kennen, sie wird die Mutter seiner Töchter Hannah und Eve.

Seinen ersten Auftritt in einem Kinofilm hat Clive Owen 1988 in „Vroom“ („Ab in die Freiheit“). Die breite Öffentlichkeit wird erstmals durch seine Rolle in der Fernsehserie „Chancer“ (1990) auf ihn aufmerksam. In den neunziger Jahren kann man Clive Owen in den bekannten Produktionen „Century“ (1993) und in „The Richs Man’s Wife“ („Tödliche Verschwörung“, 1996) sehen. Im Drama „Bent“ (1997) spielt Clive Owen an der Seite von Jude Law und Mick Jagger einen KZ-Häftling.

In Robert Altmans hochgelobten Werk „Gosford Park“ (2001) ist Clive Owen neben Helen Mirren und Maggie Smith als Butler zu sehen – danach spielt er in „The Bourne Identity“ („Die Bourne Identität, 2002) mit Matt Damon, in „Beyound Borders“ („Jenseits aller Grenzen“, 2003), in „King Arthur“ (2004), in „Sin City“ (2005), in „Inside Man“ (2006), in „Children Of Men“ (2006), in „Elizabeth: The Golden Age“ („Elizabeth – Das goldene Königreich“, 2007) mit Cate Blanchett, in „The International“ (2009) an der Seite von Naomi Watts, Ulrich Thomsen und Armin Mueller-Stahl, in „Duplicity“ („Duplicity – Gemeinsame Geheimsache“, 2008) neben Julia Roberts, in „Killer Elite“ (2011) mit Robert De Niro, in „Intruders“ (2011) neben Daniel Brühl und in „Shadow Dancer“ (2013).

Einen „Golden Globe“ erhält Clive Owen für seine Rolle in „Closer“ („Hautnah“, 2004) an der Seite von Julia Roberts und Jude Law – für diese Rolle wird er 2005 auch für den „Oscar“ als bester Nebendarsteller nominiert. In verschiedenen Werbefilmen ist Clive Owen zu sehen – unter anderem in Internet-Werbespots für den Automobilhersteller BMW. In der Kurzfilmreihe „The Hire“ darf er unter bekannten Regisseuren wie Ang Lee, Guy Ritchie oder John Frankenheimer an der Seite von Gary Oldman, Madonna, James Brown, Don Cheadle oder F. Murray Abraham agieren.

Zuletzt ist Clive Owen in „Blood Ties“ (2013) neben Marion Cotillard und Mila Kunis, in „Words & Pictures“ („Words & Pictures – In der Liebe und in der Kunst ist alles erlaubt“, 2013) mit Juliette Binoche und in „Last Knights“ (2015) zu sehen.

Clive Owen ist seit einiger Zeit ziemlich erfolgreich darin, Brad Pitt und George Clooney die Ränge der coolsten Typen in Hollywood streitig zu machen. Den Weg nach oben absolviert er so lässig, dass sich sogar die Konkurrenz zu Beifall hinreißen lässt: „Er ist der größte Star der letzten Jahre. Ach was, er ist der Filmstar überhaupt. Und sein Sexappeal ist enorm“ sagt George Clooney. Nach Hollywood möchte Clive Owen aber niemals ziehen. „Los Angeles ist eine seelenvernichtende Stadt. Bist du wichtig für mich? Dann bin ich nett zu dir. Bist du unwichtig? Well, fuck off“, so der Schauspieler. Ein amerikanischer Kritiker sagt über ihn, es sei das typisch britische „Working class“-Schamgefühl, das Owen daran hindere, ein durch und durch eitler Sack zu werden. Jene Überzeugung, dass man für Belohnungen vorher etwas leisten muss.“

Tipp:

Diesen Artikel weiterempfehlen:

Schreiben Sie einen Kommentar