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Als „ewiger Gentleman“ gehört er spätestens seit seinen Rollen in „A Single Man“ und „The King’s Speech“ in die Top-Liga der großen europäischen Charakterdarsteller – Colin Firth’ überzeugende Darstellung als Mr. Darcy in „Stolz & Vorurteil“ macht ihn weltweit zum Ideal des verstockten und hoffnungslos romantischen Mannes

Colin Firth kommt am 10. September 1960 im englischen Grayshott, Hampshire zur Welt. Wegen der Umzüge seiner Eltern – der Vater ist Universitäts-Professor für Geschichte, die Mutter Religionslehrerin – lebt er mit einem Bruder und einer Schwester bis zu seinem fünften Lebensjahr in Afrika und den USA. Seine erste Rolle spielt er in der Schule in einer Weihnachtspantomime. Colin Firth verlässt die Oberstufe, nimmt Schauspielunterricht und fällt als Hamlet und King Lear auf. Schon bald ist er ein gefragter Bühnenschauspieler – so in London in Julian Mitchells Spionagedrama „Another Country“, in dessen Filmversion er an der Seite von Rupert Everett 1984 sein Spielfilmdebüt gibt.

1984 spielt Colin Firth im TV-Film „Camille“ („Dame mit den Kamelien“) an der Seite von Greta Scacchi und Ben Kingsley, 1989 kann man ihn in der Titelrolle in Milos Formans „Valmont“ sehen und 1995 übernimmt er die Rolle des Mr. Darcy in der sechsteiligen Fernsehserie „Pride And Prejudice“ („Stolz und Vorurteil“) nach Jane Austens gleichnamigem Roman. In den „Oscar“-prämierten Hollywoodproduktionen „The English Patient“ („Der englische Patient“, 1996) und „Shakespeare In Love“ (1998) agiert er an der Seite von Kristin Scott Thomas, Ralph Fiennes und Gwyneth Paltrow. Neben Renée Zellweger und Hugh Grant spielt er in beiden Teilen der „Bridget Jones“-Verfilmungen (2001 und 2004) mit, ebenso kann man ihn in „Love Actually“ („Tatsächlich Liebe“) an der Seite von Liam Neeson und Emma Thompson sehen.

In „Girl With A Pearl Earring“ („Das Mädchen mit dem Perlenohrring“, 2003) agiert Colin Firth neben Scarlett Johansson, in „Nanny McPhee“ („Eine zauberhafte Nanny“, 2005) spielt er erneut neben Emma Thompson und im Musical-Film „Mamma Mia!“ an der Seite von Meryl Streep, Pierce Brosnan und Amanda Seyfried. 2010 sieht man Colin Firth neben Julianne Moore und Matthew Goode in Tom Fords Filmdrama „A Single Man“ nach Christopher Isherwood – für die brillante Darstellung eines lebensmüden Hochschulprofessors wird er für einen „Oscar“ und einen „Golden Globe“ nominiert, außerdem erhält er den „Brit-Award“ sowie den „Coppa Volpi“ der Filmfestspiele von Venedig. Seine bisher größte schauspielerische Leistung zeigt Colin Firth im Historiendrama „The King’s Speech“ (2010) an der Seite von Helena Bonham Carter – für die Rolle des stotternden britischen Königs Georg VI. wird er 2011 mit einem „Oscar“ als „Bester Hauptdarsteller“ geehrt.

Zuletzt ist Colin Firth in „Tinker Tailor Soldier Spy“ („Dame, König, As, Spion“, 2011) neben Gary Odman, in „Gambit“ („Gambit – Der Masterplan“, 2012) mit Cameron Diaz, in „Devil’s Knot“ (2013) neben Reese Witherspoon, in „Magic In The Moonlight“ (2014) mit Emma Stone, in „When I Go To Sleep“ („Ich darf nicht schlafen“, 2014) an der Seite von Nicole Kidman und in „Kingsman: The Secret Service“ (2014) zu sehen.

Colin Firth engagiert sich seit Jahren für die Organisation „Survival International“, auch ist er Botschafter der Entwicklungshilfe-Organisation „Oxfam“. 2007 wird Colin Firth die Ehrendoktorwürde der Universität Winchester verliehen.

Colin Firth ist mit der italienischen Dokumentarfilmerin Livia Giuggioli verheiratet und hat mit ihr zwei Söhne – aus einer früheren Beziehung stammt sein ältester Sohn Will. Die Familie lebt abwechselnd in London und Italien.

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