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Mit zahlreichen Auftritten in großen Filmklassikern gehört er seit bald fünfzig Jahren zu Hollywoods erfolgreichsten und beliebtesten Charakterdarstellern – Dustin Hoffman überzeugt mit Talent und Vielseitigkeit und wird für seine Arbeit mit den renommiertesten Filmpreisen ausgezeichnet

Dustin Lee Hoffman kommt am 8. August 1937 in Los Angeles zur Welt – weil sein Vater in Hollywood für verschiedene Filmstudios als Ausstatter arbeitet, kommt er schon früh mit der Filmwelt in Berührung. Mit der Begründung, dass man als Schauspieler mehr Mädchen kennenlernen kann, gibt er 1956 sein Medizinstudium am Santa Monica City College auf und macht erste Bühnenerfahrungen am Pasadena Playhouse in Los Angeles. Danach zieht er nach New York, wo er sich eine Wohnung mit Robert Duvall und Gene Hackman teilt und am renommierten Actors Studio studiert – „Bis ich einunddreißig war lebte ich unterhalb der offiziellen amerikanischen Armutsgrenze“ sagt er später.

Sein Broadway-Debüt gibt Dustin Hoffman 1961 im Stück „A Cook For Mr. General“ – für weitere Bühnenrollen erhält er mehrere Theaterpreise. Mit „The Graduate“ („Die Reifeprüfung“, 1967) gelingt ihm an der Seite von Anne Bancroft der internationale Durchbruch – der Film avanciert zum großen Erfolg und gilt als Meilenstein Hollywoods. Er trifft das Lebensgefühl des jungen Amerikas und Dustin Hoffman wird über Nacht zum Star einer neuen Schauspielergeneration.

Danach kann man Dustin Hoffman in diversen Filmen sehen – neben John Voight spielt er in „Midnight Cowboy“ („Asphalt-Cowboy“, 1969), an der Seite von Faye Dunaway in „Little Big Man“ (1970) und neben Steve McQueen in „Papillon“ (1973). Man sieht ihn mit Robert Redford in „All The President’s Men“ („Die Unbestechlichen“, 1976) als Watergate-Ermittler, im Thriller „Marathon Man“ („Der Marathon-Mann“, 1976) stellt er an der Seite von Laurence Olivier einen jüdischen New Yorker Studenten dar, der in Geheimdienstintrigen verwickelt wird.

1980 löst Dustin Hoffman durch seine Mitwirkung im Scheidungsdrama „Kramer vs. Kramer“ („Kramer gegen Kramer“) eine gesellschaftliche Debatte aus – für seine Darstellung des alleinerziehenden Vaters an der Seite von Meryl Streep erhält er seinen ersten „Oscar“. Danach folgen Filme wie „Tootsie“ (1982) mit Jessica Lange – für die Rolle des arbeitslosen Schauspielers, der als Frau verkleidet eine Daily-Soap aufmischt, erhält Dustin Hoffman eine weitere „Oscar“-Nominierung. 1985 spielt er neben John Malkovich in „Death Of A Salesman“ („Tod eines Handlungsreisenden“) von Volker Schlöndorff. Für seine Darstellung eines hochbegabten Autisten in „Rain Man“ erhält Dustin Hoffman 1989 seinen zweiten „Oscar“.

Ab den späten achtziger Jahren tritt Dustin Hoffman in eher kommerziell ausgerichteten Filmen auf – darunter „Family Business“ (1989) mit Sean Connery, „Dick Tracy“ (1990) an der Seite von Al Pacino, Warren Beatty und Madonna, „Hook“ (1991) neben Maggie Smith, „Outbreak“ („Outbreak – Lautlose Killer“, 1995) neben Donald Sutherland oder „Sphere“ (1998). 2004 spielt er in der Komödie „I Heart Huckabees“ neben Lily Tomlin, Jude Law und Isabelle Huppert, im selben Jahr sieht man ihn in der erfolgreichen Familienkomödie „Meet The Fockers“ („Meine Frau, ihre Schwiegereltern und Ich“) an der Seite von Barbra Streisand und Robert de Niro und 2006 brilliert Dustin Hoffman in der deutsch-französisch-amerikanischen Filmproduktion „Perfume – The Story Of A Murderer“ („Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“) neben Ben Wishaw und Corinna Harfouch.

Zuletzt ist Dustin Hoffman in „Mr. Magorium’s Wonder Emporium“ („Mr. Magoriums Wunderladen“, 2007) mit Natalie Portman, in „Last Chance Harvey“ („Liebe auf den zweiten Blick“, 2008) neben Emma Thompson, in „Barney’s Version“ (2010), in der US-Serie „Luck“ (2011) und in „Boychoir“ („Der Chor – Stimmen des Herzens“, 2014) neben Kathy Bates zu sehen.

Insgesamt wird Dustin Hoffman sieben Mal für einen „Oscar“ nominiert – zweimal erhält er die begehrte Trophäe. 1999 ehrt ihn das „American Film Institute“ für sein Lebenswerk mit dem „Life Achievement Award“. 2009 wird er zum „Commandeur des Arts et Lettres“ ernannt – der höchsten Stufe im französischen Kulturorden.

Dustin Hoffman ist von 1969 bis 1980 mit der Tänzerin Anne Byrne verheiratet und hat mit ihr die Töchter Jenna und Karina. Nach der Scheidung heiratet er die Anwältin Lisa Gottsegen – aus der Ehe gehen die Söhne Jacob und Maxwell sowie die Töchter Rebecca und Alexandra hervor. Vier seiner sechs Kinder sind ebenfalls Schauspieler.

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