Gebühren für Trades: Die Stars unter den Brokern

Um an der Börse handeln zu können, bedarf es einem Broker. Dieser sollte, je nach Handelsinstrument, individuell gewählt werden und das bewusst. Denn Unterschiede in der Seriosität zeigen sich bei Brokern genauso, wie finanzielle Unterschiede. Mittels eines Broker Vergleichs ist daher die Auswahl des Brokers deutlich einfacher. Aber worauf sollte man eigentlich achten? Wir zeigen Ihnen anhand von wenigen Beispielen, worauf Sie bei Ihrem zukünftigen Broker achten sollten.

Was zeichnet einen seriösen Broker aus?

Broker gibt es mittlerweile, wie Sand am Meer. Daher ist es sinnvoll nur Broker in Erwägung zu ziehen, die auch seriös sind. Das können Sie mittels wenigen Checks überprüfen. Zunächst sollte der Broker von einer Regulierungsbehörde überwacht werden. Dies kann auf der Webseite des Brokers überprüft werden. Das Zertifikat sollte dabei dem aktuellen Jahr entsprechen. Darüber hinaus zeichnet einen seriösen Broker aus, dass dieser eine SSL-Verschlüsselung besitzt und somit die Datensicherheit gewährleistet.

Zuletzt ist auch der Kundenservice ein Indiz für die Seriosität. Wenn es viele Möglichkeiten gibt, um den Kundensupport zu erreichen, ist dies ein gutes Zeichen. Auch das Impressum sollte vollständig vorhanden sein.

Warum sind die Gebühren für Trades bei der Auswahl entscheidend?

Bei der Auswahl des Brokers sollten Sie auch die Kosten im Auge behalten. Sie würden schließlich wahrscheinlich auch nicht die App TikTok nutzen, wenn dafür Kosten anfallen würden. Gleiches gilt für Broker. So ist es immer sinnvoll einen Broker zu wählen, bei dem zumindest die Registrierung in der Basismitgliedschaft kostenlos ist. Gebühren kommen so oder so auf Sie zu.

Je nachdem, wie hoch die Kosten sind, sinkt auch Ihre Rendite, da diese ja mit dem Investment verrechnet werden muss. Es lohnt sich daher nur bei einem Broker zu investieren, bei welchem die Ordergebühren so gering wie möglich sind. Die Gebühren von Etoro sind beispielsweise sehr gering.

Welche Gebühren können bei einem Broker noch auftreten?

Neben den Order- und Abogebühren, können auch weitere Gebühren auftreten. Hierzu zählen:

Ein- und Auszahlungskosten treten bei Brokern immer auf, wenn eine Transaktion durchgeführt wird. Viele Broker erheben selbst keine Gebühr, jedoch erheben die Zahlungsdienste oftmals eine Transaktionsgebühr. Es ist daher auch sinnvoll sich über die Gebühr des Zahlungsdienstes zu informieren, bevor eine Transaktion durchgeführt wird. Eine alternative Zahlungsmethode könnte kostenfrei sein oder mit einer geringeren Gebühr verbunden sein.

Zudem gibt es sogenannte Overnight Costs. Diese treten immer auf, wenn eine Position außerhalb der Börsenöffnungszeiten und somit Handelszeiten gehalten wird. Das sollten sich Anleger daher gut überlegen. Je nach Broker variiert hier die Gebühr.

Eine weitere Gebühr, die oftmals anfällt, sind Inaktivitätsgebühren. Diese werden vom Broker für die Verwaltung des Brokerkontos immer dann erhoben, wenn der Anleger sich längere Zeit nicht mehr in sein Konto eingeloggt hat. Welche Dauer dies entspricht und welche Gebühr erhoben wird, ist sehr unterschiedlich. Manche Broker erheben diese bereits nach vier Wochen, andere erst nach einem Jahr. Gemein haben aber alle Broker, dass die Inaktivitätsgebühr immer nur so lange eingezogen wird, wie auch noch Geld im Depot vorhanden ist.

Ab welchem Einsatz können Trades getätigt werden?

Eine entscheidende Frage für die Auswahl des Brokers ist zudem, ab welchem Einsatz Trades getätigt werden dürfen. Dies betrifft zunächst die minimale Einzahlung zum Start des Brokerkontos. So können bei manchen Brokern Depots kostenlos eröffnet werden. Andere erheben aber eine Mindesteinzahlung von 1 bis 100.000 Euro. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Doch auch bei den folgenden Zahlungen gibt es oftmals Mindesteinsätze. Bei sparplanfähigen Anlagen bieten Broker beispielsweise eine Mindesteinzahlung pro Monat von 25 Euro an. Andere erlauben dies erst ab 50 Euro. Je nach Größe des Portemonnaies, kann das also bereits über die Wahl für oder gegen einen Broker entscheiden.