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Der Mann mit der markanten Haartolle gehört seit mehr als zwei Dekaden zu den auffälligsten Figuren im deutschen Fernsehen – Götz Alsmann moderiert TV-Shows und Comedy-Formate sowie Musiksendungen im Hörfunk, er macht sich als Jazz-Sänger einen Namen und wird für seine Arbeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet

Götz Alsmann kommt am 12. Juli 1957 im westfälischen Münster zur Welt, wo er nach dem Abitur am Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Germanistik, Publizistik und Musikwissenschaft studiert. 1985 promoviert er mit dem Thema „Nichts als Krach: Die unabhängigen Schallplattenfirmen und die Entwicklung der amerikanischen populären Musik 1943–1963“ zum Dr. phil.

Bereits als Teenager gründet Götz Alsmann seine erste Band „Heupferd Jug Band“, mit der er drei Platten aufnimmt. Zwischen 1980 und 1988 spielt er in der Band „Sentimental Pounders“ und seit 1988 mit seiner eigenen „Götz Alsmann Band“. Ab 1985 moderiert er zunächst für den „Westdeutschen Rundfunk“ diverse Hörfunk-Sendungen – unter anderem die „Professor Bop-Show“, „Auf den Flügeln bunter Träume“ und „Go, Götz, Go! – Alsmanns Radioshow“ und seit 1986 ist er für verschiedene Fernsehformate wie „Roxy – das Magazin für den jungen Erwachsenen“, die „Gong-Show“, „Avanti“, die „NDR Spät-Show“ sowie für die fünfstündige Livesendung „High Life“ auch als TV-Moderator tätig.

Besondere Popularität erlangt Götz Alsmann durch die Fernsehshow „Zimmer frei“, die er von 1996 bis 2015 zusammen mit der Journalistin Christine Westermann moderiert und die 2000 mit einem „Grimme-Preis“ ausgezeichnet wird.

Hin und wieder ist Götz Alsmann auch in deutschen Fernsehfilmen zu sehen, wie 1996 neben Angelika Milster in der Komödie „Alles wegen Robert de Niro“. Als Gastsolist unterstützt Götz Alsmann unter anderem Reinhard Mey und „Die Ärzte“.

Von 2006 bis 2008 wird bei den Städtischen Bühnen Münster Götz Alsmanns Revue „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“ aufgeführt, bei dem der Musiker zusammen mit seiner Band auch selbst auf der Bühne steht.

2011 veröffentlicht Götz Alsmann das Album „In Paris“, auf dem er französische Chansonklassiker auf Deutsch singt. Im selben Jahr wird er an der Westfälischen Wilhelms-Universität zum Honorarprofessor ernannt, wo er Geschichte der Popmusik lehrt.

2012 wird Götz Alsmann zum zweiten Mal – 2004 erhält er die Auszeichnung zum ersten Mal – in der Kategorie „Jazzsänger des Jahres national“ für sein Chanson-Album „In Paris“ mit einem „Echo“ ausgezeichnet.

Götz Alsmanns Markenzeichen ist neben seiner eleganten Kleidung seine markante Haartolle, die er seit seinem fünfzehnten Lebensjahr trägt – inspiriert wird er von Andy Mackay und Bryan Ferry.

Götz Alsmann ist verheiratet und hat einen Sohn.

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