Hertha Feiler

Hertha Feiler wurde am 3. August 1916 in Wien, Österreich-Ungarn geboren. Sie war Schauspielerin, bekannt durch Frau im Strom (1939), Rembrandt (1942) und Charleys Tante (1956). Sie war mit Heinz Rühmann verheiratet. Sie starb am 1. November 1970 in München, Bayern, Westdeutschland.

Lebte in ihrer Holzvilla in Berlin-Wannsee, mit ihrem Mann, zwei Hunden, einem Hirsch, zwei Schweinen und verschiedenen Hühnern.
Lebhafte, charmante Wiener Hauptdarstellerin der 40er und 50er Jahre. Feiler stand 1936 an der Wiener Scala auf der Bühne und gab im folgenden Jahr ihr Filmdebüt. Sie war ab 1940 mit dem deutschen Star’Heinz Rühmann‘ verheiratet, der sie in ihrem dritten Spielfilm’Viele Lügen‘ (1938) inszeniert hatte. Die glückliche Ehe dauerte bis zu ihrem frühen Tod an Krebs im Jahr 1970 im Alter von 54 Jahren.
Sie war eine ausgezeichnete Reiterin und Schwimmerin.
Obwohl Hertha Feiler während der Nazizeit als vierte Jüdin galt und nur mit Sondergenehmigung arbeiten konnte, wurden sie und Heinz Rühmann in der Presse als vorbildliches Ehepaar vorgestellt.
Die Schauspielerin Hertha Feiler wollte ursprünglich Pianistin werden, aber eine Entzündung an ihrem Arm verhinderte diese Absicht. Als sie nach einer anderen künstlerischen Tätigkeit suchte, stolperte sie über die Schauspielerei.
In den 50er Jahren folgten reifere Rollen, in denen sie oft Frauen mit Selbstvertrauen und Heiterkeit verkörperte, die aber auch die Schattenseiten des Lebens kannten.
Mit Heinz Rühmann spielte sie 1968 in ihrem letzten Film „Die Ente klingelt um halb acht“ mit, bevor sie sich wegen einer Krebserkrankung aus dem Filmgeschäft zurückzog.

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