Jimmy Nail

Mit Songs wie „Love Don’t Live Here Anymore“ und „Ain’t No Doubt It“ hat Jimmy Nail in den achtziger und neunziger Jahren einige Charthits – neben der Musik feiert der markante Brite auch Erfolge als Schauspieler und Musicalsänger

Jimmy Nail kommt am 16. März 1954 im englischen Newcastle upon Tyne als James Michael Aloysius Bradford zur Welt – er ist das jüngste Kind des Hafenarbeiters und Amateursportlers James Bradford und dessen Frau Laura. Mit zwei älteren Schwestern – von denen eine in den sechziger Jahren stirbt – wächst er in einfachen Verhältnissen auf.

Ende der siebziger Jahre ist Jimmy Nail Mitglied der britischen Band „The Crabs“. 1983 debütiert er als Schauspieler in der Miniserie „Spyship“ – danach ist er in der Komödie „Morons From Outer Space“ („Star Cracks – Die irre Bruchlandung der Außerirdischen“, 1985), neben Christopher Lee im Horrorfilm „Howling II: Stirba – Werewolf Bitch“ („Das Tier II“, 1985), in „Just Ask for Diamond“ („Die Malteser des Falken“, 1988), in „Dream Demon“ („Dream Demon – Der Traumdämon“, 1988) und in „Danny, The Champion Of The World“ (1989) zu sehen.

1985 feiert Jimmy Nail mit der Coverversion des „Rose Royce“-Songs „Love Don’t Live Here Anymore“ seinen ersten Chart-Erfolg. 1992 hat er mit „Ain’t No Doubt“ seinen größten Hit – der Song erreicht den ersten Platz der britischen Charts und ist auch in anderen Ländern sehr erfolgreich.

1995 wird Jimmy Nail für die Musik der Mini-Serie „Crocodile Shoes“ – in der er eine der Hauptrollen spielt – für einen „BAFTA Award“ nominiert. 1996 kann man ihn neben Madonna und Antonio Banderas in der erfolgreichen Musical-Verfilmung „Evita“ und 1998 in „Still Crazy“ an der Seite von Stephen Rea und Bill Nighy sehen – für den Song „The Flame Still Burns“ daraus wird er für einen „Golden Globe“ nominiert.

Jimmy Nails‘ 1995 veröffentlichtes Album „Big River“ verkauft sich über eine Million mal. Weitere Alben sind „Crocodile Shoes II“ (1996), „The Nail File – The Best Of“ (1997), „Tadpoles In A Jar“ (1999) und „Ten Great Songs And An Ok Voice“ (2001) mit diversen Coverversionen.

Im neuen Jahrhundert wird es ruhiger um Jimmy Nail – 2004 spielt er in „Sunday For Sammy“, 2005 veröffentlicht er seine Autobiografie „A Northern Soul“, 2012 ist er an der Entwicklung des Albums „The Last Ship“ und des gleichnamigen Musicals des britischen Sängers Sting beteiligt und 2016 tritt er in London im Musical „War Of The Worlds“ auf.

Jimmy Mail ist mit Miriam Jones verheiratet und hat zwei Söhne – er lebt in London.

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