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Spätestens seit seinem Auftritt im Erfolgsfilm „Matrix“ gehört der dunkelhaarige Beau in Hollywoods Top-Liga – Keanu Reeves agiert in seinen Filmrollen oft skurril aber immer würdevoll, mit Vorliebe verkörpert er zielstrebige und sensible Typen und begeistert damit seine mehrheitlich weibliche Fangemeinde

Keanu Charles Reeves kommt am 2. September 1964 in in der libanesischen Hauptstadt Beirut zur Welt – er ist der Sohn des hawaianisch-chinesischstämmigen Geologen Samuel Nowlin Reeves Jr. und der Kostümdesignerin Patricia Reeves, hat eine Schwester sowie zwei Halbschwestern und wächst in New York und im kanadischen Toronto auf. Der Name „Keanu“ ist hawaianisch und bedeutet „Kühle Brise über den Bergen“. Nach der Scheidung der Eltern heiratet seine Mutter erneut – Keanu Reeves sieht seinen leiblichen Vater nie wieder.

In Toronto besucht Keanu Reeves die High School For The Performing Arts mit dem Ziel, Schauspieler zu werden – nebenher jobbt er als Schlittschuhschleifer, Koch, Pasta-Verkäufer und Gärtner. Nach einigen Auftritten an Provintheatern und in Low-Budget-Produktionen gibt Keanu Reeves sein Filmdebüt in der kanadischen Produktion „Dream To Believe“ („Träume werden wahr“, 1986). Danach folgen Filme wie „The Brotherhood of Justice“ („Young Streetfighters“, 1986), „River’s Edge“ („Das Messer am Ufer“, 1986) und „The Prince Of Pennsylvania“ („Der Prinz von Pennsylvania“, 1988). Größere Bekanntheit erlangt Keanu Reeves durch seine Mitwirkung in „Dangerous Liaisons“ („Gefährliche Liebschaften“, 1988) an der Seite von Glenn Close, John Malkovich, Michelle Pfeiffer und Uma Thurman sowie in „My Private Idaho“ (1991) neben River Phoenix.

Seinen internationalen Durchbruch feiert Keanu Reeves 1991 an der Seite von Anthony Hopkins, Gary Oldman und Winona Ryder in „Dracula“ („Bram Stoker’s Dracula“). Danach folgen Filme wie „Little Buddha“ (1993) neben Chris Isaak, „Much Ado About Nothing“ („Viel Lärm um nichts“, 1993) mit Kenneth Branagh und Emma Thompson, „Even Cowgirls Get The Blues“ (1993) neben Uma Thurman und Angie Dickinson, „Speed“ (1994) mit Dennis Hopper und Sandra Bullock, „A Walk In the Clouds“ („Dem Himmel so nah“, 1995) neben Anthony Quinn, „The Devil’s Advocate“ („Im Auftrag des Teufels“, 1997) an der Seite von Al Pacino und Charlize Theron und „The Last Time I Committed Suicide“ („Wie ich zum ersten Mal Selbstmord beging“, 1997) mit Adrien Brody. Die Rolle des Computerhackers „Neo“ in der „Matrix“-Trilogie (1999 – 2003) katapultiert Keanu Reeves 1999 schließlich in den Olymp der höchstbezahlten Hollywoodstars – seither zählt er zu den populärsten Action-Darstellern Hollywoods.

Nach „The Replacements“ („Helden aus der zweiten Reihe“, 2000) neben Gene Hackman, „The Gift“ („The Gift – Die dunkle Gabe“, 2000) mit Cate Blanchett, „The Watcher“ (2000), „Sweet November“ (2001), „Hardball“ (2001), „Something’s Gotta Give“ („Was das Herz begehrt“, 2003) an der Seite von Jack Nicholson, Diane Keaton und Frances McDormand, „Thumbsucker“ (2005) mit Tilda Swinton, „A Scanner Darkly“ („A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm“, 2006), „The Lake House“ („Das Haus am See“, 2006) neben Sandra Bullock und Christopher Plummer und „The Day The Earth Stood Still“ („Der Tag, an dem die Erde stillstand“, 2008) mit Kathy Bates ist Keanu Reeves zuletzt in „The Private Lives Of Pippa Lee“ („Pippa Lee“, 2009) neben Julianne Moore, in „Henry’s Crime“ („Henry & Julie“, 2010), in „47 Ronin“ (2013) und in „John Wick“ (2014) zu sehen.

Keanu Reeves ist neben der Schauspielerei auch ein erfolgreicher Musiker – seit 1993 ist er Mitglied in der Band „Dogstar“, die unter anderem als Vorgruppe für „Bon Jovi“ auftritt.

2005 erhält Keanu Reeves einen Stern auf dem „Hollywood Walk Of Fame“. 2008 wird er in Deutschland mit einem „Bambi“ ausgezeichnet.

Keanu Reeves lebt in Los Angeles.

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