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Für Modeschöpfer Yves Saint Laurent ist die attraktive New Yorkerin „The Girl of the Seventies“ – in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gilt Marisa Berenson als bestverdienendes Model der Welt, sie spielt in Filmklassikern wie „Cabaret“, „Barry Lyndon“ und „Tod in Venedig“ und gilt als Ikone einer ganzen Ära

Marisa Berenson wird am 15. Februar 1947 in New York City als Tochter des Diplomaten Robert L. Berenson und dessen Ehefrau – der Gräfin Maria Luisa Yvonne Radha de Wendt de Kerlor – geboren und wächst in priviligierten Verhältnissen auf. Die Enkelin der Modedesignerin Elsa Schiaparelli startet ihre Karriere in den sechziger Jahren als eines der bestverdienenden Models – der Modeschöpfer Yves Saint Laurent nennt sie auch „The Girl of the Seventies“.

Neben ihrer Model-Karriere schafft Marisa Berenson in den siebziger Jahren auch den Sprung ins Filmgeschäft – sie spielt unter anderem in Lucchino Viscontis „Death In Venice“ („Tod in Venedig“, 1971) an der Seite von Silvana Mangano und Dirk Bogarde, in der Musicalverfilmung „Cabaret“ (1972) mit Liza Minnelli und Fritz Wepper, in Stanley Kubricks „Barry Lyndon“ (1975) neben Ryan O’Neal und Hardy Krüger, im Holocaust-Drama „Playing For Time“ (1980) mit Vanessa Redgrave und an der Seite von Tilda Swinton in der italienischen Produktion „Io sono amore“ (2010).

Für ihre Rolle in „Cabaret“ wird Marisa Berenson für den „Golden Globe Award“ als „Beste Neben- und Nachwuchsdarstellerin“ nominiert.

In den siebziger Jahren ist Marisa Berenson mit dem französischen Baron David René de Rothschild und dem österreichischen Schauspieler Helmut Berger liiert. Sie ist zweimal verheiratet – von 1976 bis 1978 mit dem Geschäftsmann James Randall, mit dem sie Tochter Starlite Melody hat, und von 1982 bis 1987 mit dem Anwalt Aaron Golub.

Marisa Berensons Schwester Berry ist ebenfalls als Schauspielerin tätig und von 1973 bis zu dessen Tod 1992 mit dem Kollegen Anthony Perkins verheiratet – sie fällt den New Yorker Terroranschlägen am 11. September 2001 zum Opfer.

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