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Er zählt zu den bedeutendsten Schauspielern und Regisseuren Frankreichs, brilliert in Filmen wie „Die fabelhafte Welt der Amélie“, „Der Stellvertreter“ und „Gothika“ und macht sich auch als Regisseur einen Namen – Mathieu Kassovitz gilt zur Zeit als große Nachwuchshoffnung des zeitgenössischen französischen Kinos

Mathieu Kassovitz wird am 3. August 1967 als Sohn des ungarisch-jüdischen Immigranten und Regisseurs Peter Kassovitz und einer französischen Katholikin in Paris geboren. Bereits mit fünfundzwanzig Jahren dreht er sein Filmdebüt „Métisse“ („Lola liebt’s schwarzweiß“, 1993) und 1995 erhält er den französischen Filmpreis „César“ als „Bester Nachwuchsdarsteller“ für seine Rolle in „Regarde les hommes tomber“ („Wenn Männer fallen“) an der Seite von Jean-Louis Trintignant.

Danach spielt Mathieu Kassovitz in Filmen wie „La cité des enfants perdus“ („Die Stadt der verlorenen Kinder“, 1995) neben Ron Perlman, „Le Cinquième Élément“ („Das fünfte Elemnt“, 1997) mit Bruce Willis, „Jakob The Liar“ („Jakob der Lügner“, 1999) an der Seite von Robin Williams und Armin Mueller-Stahl, „Le fabuleux destin d’Amélie Poulain“ („Die fabelhafte Welt der Amélie“, 2001) neben Audrey Tautou, „Birthday Girl“ („Birthday Girl – Braut auf Bestellung“, 2001) mit Nicole Kidman, „Amen“ („Der Stellvertreter“, 2002) an der Seite von Ulrich Tukur und Ulrich Mühe, „Astérix & Obélix: Mission Cléopâtre“ („Asterix und Obelix: Mission Kleopatra“, 2002) neben Gérard Depardieu, „Munich“ („München“, 2002), „Louise Hires A Contract Killer“ (2009), „Haywire“ (2012) mit Ewan McGregor und Michael Douglas und „Le guetteur“ („The Lookout – Tödlicher Hinterhalt“, 2012) neben Daniel Auteuil.

1995 erhält Mathieu Kassovitz den Preis als „Bester Regisseur“ des Cannes Film Festival – sein Film „La Haine“ („Hass“) mit Vincent Cassel gewinnt den „César“ in der Kategorie „Bester Film“. Bekannt wird Mathieu Kassovitz auch als Regisseur der Filme „Assassin(s)“ (1997) mit Michel Serrault, „Les rivières pourpres“ („Die purpurnen Flüsse“, 2000) mit Jean Reno, „Gothika“ (2003) mit Halle Berry und Penélope Cruz und „Babylon A.D.“ (2008) mit Charlotte Rampling.

1997 beteiligt sich Mathieu Kassovitz mit großem Engagement an der internationalen Kampagne gegen Landminen. In diesem Zusammenhang entsteht der von ihm selbst so bezeichnete Agitationsfilm „Handicap International“.

Mathieu Kassovitz hat mit Julie Mauduech eine gemeinsame Tochter – das Paar lebt getrennt.

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