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Dem Sohn des legendären Leinwand-Haudegens Kirk Douglas gelingt es ohne Mühen, aus dem Schatten des berühmten Vaters herauszutreten – er erlangt durch die US-Serie „Die Straßen von San Francisco“ Kultstatus, später sieht man ihn in Filmen wie „Wall Street“, „Basic Instinct“ und „Der Rosenkrieg“ als sexbesessenen Fiesling oder eleganten Macho. Seit mehr als vier Dekaden zählt Michael Douglas zu den erfolgreichsten und populärsten Schauspielern Hollywoods

Michael Kirk Douglas wird am 25. September 1944 in New Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey als Sohn des Hollywood-Schauspielers Kirk Douglas und dessen erster Ehefrau Diana Dill geboren. Bereits als Achtjähriger hat er im Film „The Big Sky“ („Der weite Himmel“, 1952) neben seinem Vater einen Kurzauftritt. Er besucht in Deerfield/Massachusetts die Eaglebrook School, nach dem Abschluss studiert er an der University Of California und Mitte der sechziger Jahre geht er nach New York, wo er sich zum Schauspieler und Regisseur ausbilden lässt.

1966 gibt Michael Douglas in „Cast A Giant Shadow“ („Der Schatten des Giganten“) neben Kirk Douglas, John Wayne und Senta Berger sein Leinwanddebüt – danach sieht man ihn in „Hail, Hero!“ (1969), wofür er eine Nominierung für den „Golden Globe Award“ als „Bester Nachwuchsdarsteller“ erhält.

Internationale Bekanntheit erlangt Michael Douglas an der Seite von Karl Malden durch die Fernsehserie „The Streets Of San Francisco“ („Die Straßen von San Francisco“), die von 1972 bis 1977 ausgestrahlt wird und für die er mit drei „Emmys“ ausgezeichnet wird.

1975 landet Michael Douglas als Produzent des Klassikers „One Flew Over The Cuckoo’s Nest“ („Einer flog über das Kuckucksnest“) einen Riesenhit – der Film erhält fünf „Oscars“, unter anderem für den „Besten Film“, den „Besten Regisseur“, die „Beste Hauptdarstellerin“ und den „Besten Hauptdarsteller“.

In den folgenden Jahren übernimmt Michael Douglas in zahlreichen Filmen Hauptrollen – zunächst in leichten bis tragischen Komödien, später auch in anspruchsvollen und kontroversen Kinoproduktionen. Er spielt unter anderem in „Coma“ (1978) neben Richard Widmark, „The China Syndrome“ („Das China-Syndrom“, 1979) mit Jane Fonda und Jack Lemmon, „Romancing The Stone“ („Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“, 1984) neben Kathleen Turner und Danny DeVito, „Wall Street“ (1987), „Fatal Attraction“ („Eine verhängnisvolle Affäre“, 1987) mit Glenn Close, „The War Of The Roses“ („Der Rosenkrieg“, 1989) an der Seite von Kathleen Turner, Danny DeVito und Marianne Sägebrecht, „Shining Through“ („Wie ein Licht in dunkler Nacht“, 1992) neben Melanie Griffith und Liam Neeson, „Basic Instinct“ (1992) mit Sharon Stone, „Disclosure“ („Enthüllung“, 1994) mit Demi Moore und Donald Sutherland, „The American President“ („Hallo, Mr. President“, 1995) mit Annette Bening, „The Game“ („The Game – Das Geschenk seines Lebens“, 1997) neben Sean Penn, „A Perfect Murder“ („Ein perfekter Mord“, 1998) mit Gwyneth Paltrow, „Wonder Boys“ („Die WonderBoys“, 2000) an der Seite von Tobey Maguire, Frances McDormand und Robert Downey Jr., „The Sentinal“ („The Sentinel – Wem kannst du trauen?“, 2006) mit Kim Basinger, „Solitary Man“ (2009) an der Seite von Susan Sarandon und Mary-Louise Parker und „Haywire“ (2012) neben Ewan McGregor, Antonio Banderas und Mathieu Kassovitz.

Zuletzt spielt Michael Douglas 2013 neben Matt Damon im Biopic „Behind The Candelabra“ – der Film, in dem er mit Bravour den exaltierten Pianisten Liberace darstellt, sieht er als seinen gelungensten an – sowie in „Last Vegas“ (2013) an der Seite von Robert De Niro, Morgan Freeman und Kevin Kline und in „And So It Goes“ („Das grenzt an Liebe“, 2014) neben Diane Keaton.

1997 wird Michael Douglas vom britischen „Empire Magazine“ auf den vierundsiebzigsten Platz der „Hundert größten Schauspieler aller Zeiten“ gewählt. Er ist neben Laurence Olivier der einzige, der sowohl als Hauptdarsteller („Wall Street“) als auch für den „Besten Film“ („Einer flog über das Kuckucksnest“) einen „Oscar“ erhält. 2008 wird Michael Douglas vom „American Film Institute“ der „Preis fürs Lebenswerk“ verliehen.

Von 1977 bis 2000 ist Michael Douglas mit Diandra Luker verheiratet, gemeinsam haben sie Sohn Cameron. 2000 heiratet er die walisische Schauspielerin Catherine Zeta-Jones – mit ihr hat er einen Sohn und eine Tochter. Die Familie lebt in Los Angeles und auf der spanischen Ferieninsel Mallorca. 2013 gibt Michael Douglas die Trennung von seiner Ehefrau bekannt.

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