Famous People » Schauspieler » Michelle Pfeiffer

Von der Schönheitskönigin zum Hollywood-Star und zur festen Größe in internationalen Kinoproduktionen – Michelle Pfeiffer legt in den vergangenen drei Dekaden eine atemberaubende Karriere hin. Ob als Nachtclub-Sängerin, als Adlige oder als Catwoman – in den unterschiedlichsten Rollen überzeugt die attraktive Kalifornierin mit Vorliebe in fantastischen oder historischen Filmproduktionen

Michelle Pfeiffer wird am 29. April 1958 im kalifornischen Santa Ana geboren – ihre Vorfahren stammen aus den Niederlanden, Deutschland, Schweden und der Schweiz. Sie wächst bei ihren Eltern auf dem Land auf, nach dem Abschluss der Highschool gewinnt sie bei einem Schönheitswettbewerb den ersten Platz und erhält kleinere Aufträge für Werbeaufnahmen. Bei einem weiteren Wettbewerb in Los Angeles belegt sie erneut den ersten Platz, sie bekommt bei einer renommierten Model-Agentur einen Vertrag und erhält eine Gastrolle in der TV-Produktion „Fantasy Island“.

Nach intensivem Schauspielunterricht feiert Michelle Pfeiffer ihr Debüt im wenig beachteten Film „Midlife Crisis“ (1980) – danach kann man sie in der Fortsetzung von „Grease“ („Grease 2“, 1982) sehen. International bekannt wird sie an der Seite von Al Pacino im Mafiafilm „Scarface“ (1983). Es folgen Filme wie „Into The Night“ („Kopfüber in die Nacht“, 1985) neben Jeff Goldblum, „Ladyhawke“ („Der Tag des Falken“, 1985) und „The Witches Of Eastwick“ („Die Hexen von Eastwick“, 1987) an der Seite von Cher, Jack Nicholson und Susan Sarandon. 1988 spielt Michelle Pfeiffer neben Glenn Close, John Malkovich und Uma Thurman im „Oscar“-gekrönten „Dangerous Liaisons“ („Gefährliche Liebschaften“) und 1989 mit Jeff Bridges und Beau Bridges in „The Fabulous Baker Boys“ („Die fabelhaften Baker Boys“) – für ihre Rollen in beiden Filmen wird Michelle Pfeiffer jeweils für einen „Oscar“ nominiert.

1989 folgen „Tequila Sunrise“ („Tequila Sunrise – Eine gefährliche Mischung“) mit Mel Gibson, 1990 „The Russia House“ („Das Russland-Haus“) neben Sean Connery, 1991 „Frankie And Johnny“ („Frankie und Johnny“) mit Al Pacino und 1992 „Batman Returns“ („Batmans Rückkehr“) an der Seite von Danny DeVito und Christopher Walken. Für ihre Darstellung im Rassendrama „Love Field“ (1992) erhält Michelle Pfeiffer bei der Berlinale 1993 einen „Silbernen Bären“.

Zu Beginn der neunziger Jahre lehnt Michelle Pfeiffer die Hauptrolle in der Romanverfilmung „The Silence Of The Lambs“ („Das Schweigen der Lämmer“) ab – die Rolle übernimmt Jodie Foster, die dafür den „Oscar“ gewinnt. Auch auf die Hauptrolle in „Basic Instinct“ verzichtet sie – Sharon Stone erhält die Rolle und wird damit weltberühmt. In „The Age Of Innocence“ („Zeit der Unschuld“, 1993) spielt Michelle Pfeiffer neben Winona Ryder und Daniel Day-Lewis, in „Wolf“ („Wolf – Das Tier im Manne“, 1994) mit Jack Nicholson, in „One Fine Day“ („Tage wie dieser“, 1996) neben George Clooney, in „The Story Of Us“ („An deiner Seite“, 1999) mit Bruce Willis, in „What Lies Beneath“ („Schatten der Wahrheit“, 2000), in „I Am Sam“ (2001) mit Sean Penn und in „Hairspray“ (2007) an der Seite von John Travolta.

Zuletzt wirkt Michelle Pfeiffer im Sittengemälde „Chéri“ (2009) neben Kathy Bates, in Tim Burtons Horrorkomödie „Dark Shadows“ (2012) an der Seite von Helena Bonham Carter und Johnny Depp und in „The Family“ („Malavita – The Family“) mit Robert DeNiro mit.

Michelle Pfeiffer wird 2007 mit einem Stern auf dem „Hollywood Walk Of Fame“ geehrt.

Von 1981 bis 1988 ist Michelle Pfeiffer mit dem Schauspieler Peter Horton verheiratet. 1993 heiratet sie David E. Kelley – den Schöpfer der TV-Serien „Chicago Hope“ und „Ally McBeal“. Mit ihm hat sie einen Sohn, Jack Henry. Zwischen beiden Ehen adoptiert sie ihre Tochter Claudia Rose.

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