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Natalie Wood gelingt, was nur wenige schaffen – der Sprung vom niedlichen Kinderstar zur ernsthaften Charakterdarstellerin. In Klassikern wie „West Side Story“ und „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ verkörpert sie als gefeiertes Teenageridol das „All American Girl“ – mittlerweile gehört die früh verstorbene Kalifornierin zu den großen Hollywood-Legenden

Natalie Wood wird als Natalia Nikolaevna Zakharenko am 20. Juli 1938 in San Francisco geboren und wächst dort als Tochter russischer Emigranten mit einer Schwester auf.

Von ihrer ambitionierten Mutter früh gefördert steht Natalie Wood bereits als Vierjährige im Film „Happy Land“ (1943) vor der Filmkamera – danach folgen Rollen in „Tomorrow Is Forever“ („Morgen ist die Ewigkeit“, 1946) neben Claudette Colbert und Orson Welles, im Weihnachtsfilm „Miracle On 34th Street“ („Das Wunder von Manhattan“, 1947) mit Maureen O’Hara, in „The Ghost And Mrs. Muir“ („Ein Gespenst auf Freiersfüßen“, 1947) neben Rex Harrison und George Sanders, in „Scudda Hoo! Scudda Hay!“ (1948), in „No Sad Songs For Me“ („Mein Glück in deine Hände“, 1950), in „Never A Dull Moment“ (1950) und in „The Star“ (1952) mit Bette Davis.

Für die Rolle der Judy in „Rebel Without A Cause“ („…denn sie wissen nicht, was sie tun“, 1955) an der Seite von James Dean erhält Natalie Wood eine „Oscar“-Nominierung als „Beste Nebendarstellerin“ sowie einen „Golden Globe Award“ als „Beste Nachwuchsdarstellerin“. Nach Filmen wie „The Searchers“ („Der Schwarze Falke“, 1956) an der Seite von John Wayne und Vera Miles und „Splendor In The Grass“ („Fieber im Blut“, 1961) neben Warren Beatty feiert Natalie Wood 1961 mit der Rolle der Maria in der Verfilmung von Leonard Bernsteins „West Side Story“ ihren größten Filmerfolg.

Danach kann Natalie Wood sich die Rollen aussuchen – unter anderem spielt sie in „Love With The Proper Stranger“ („Verliebt in einen Fremden“, 1963) neben Steve McQueen, in „The Great Race“ („Das große Rennen rund um die Welt“, 1965) an der Seite von Jack Lemmon, Tony Curtis und Peter Falk, in „Inside Daisy Clover“ („Verdammte, süße Welt“, 1965) neben Christopher Plummer und Robert Redford, in „Meteor“ (1979) mit Sean Connery und Karl Malden und in „Brainstorm“ („Projekt Brainstorm“, 1982) neben Christopher Walken.

Von 1957 bis 1962 ist Natalie Wood mit dem Schauspieler Robert Wagner verheiratet – beide gelten als das Hollywood-Traumpaar der fünfziger und sechziger Jahre. Nach einer Affäre mit Schauspieler Warren Beatty und einer Kurzehe mit dem englischen Produzenten und Agenten Richard Gregson, aus welcher Tochter Natasha hervorgeht, heiraten Natalie Wood und Robert Wagner erneut – die Ehe hält bis zum Tod der Schauspielerin.

Natalie Wood ertrinkt am 29. November 1981 vor der kalifornischen Santa Catalina Island während eines Bootsausfluges. Ihr Ehemann, der Schauspieler Robert Wagner, sowie Schauspielkollege Christopher Walken sind mit an Bord der Luxusyacht „Splendour“, als sich der tragische Unfall ereignet, um den sich noch Jahre später wilde Spekulationen ranken – angeblich war die Schauspielerin betrunken, als es zum Streit kommt, stürzt sie ins Meer und ertrinkt. Bis heute halten sich hartnäckige Zweifel an der offiziellen Version der Geschichte.

Natalie Wood wird auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles beigesetzt.

2004 verfilmt der US-amerikanische Regisseur Peter Bogdanovich die Lebensgeschichte von Natalie Wood unter dem Titel „The Mystery Of Natalie Wood“.

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