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In seiner Paraderolle als infantiler und neugieriger Sonderling „Mr. Bean“ wird er weltberühmt, mittlerweile gilt er als britisches Nationalheiligtum – Rowan Atkinson bereichert seit mehr als drei Dekaden mit komischen Slapstick-Einlagen und kauzigen Humor in Kurzauftritten und abendfüllenden Spielfilmen die britische Film- und Fernsehlandschaft

Rowan Sebastian Atkinson kommt am 6. Januar 1955 im englischen Consett im County Durham zur Welt – er wird als jüngstes Kind von Eric und Ella May Atkinson geboren und wächst mit vier Brüdern in einer anglikanischen Landwirts- und Unternehmerfamilie auf. Nach der Schule beginnt er zunächst in Oxford ein Studium – er möchte Elektroingenieur werden. 1979 startet er bei der BBC als Ensemblemitglied der Comedy-Show „Not The Nine O’Clock News“.

Internationale Popularität erlangt Rowan Atkinson zu Beginn der achtziger Jahre als kindischer, neugieriger und egoistischer Sonderling „Mr. Bean“ – der im Alltagsleben vom Pech verfolgt zu sein scheint. Sein Humor – der sehr körperbetont ist und fast vollständig ohne Text auskommt – zeichnet sich durch übertriebene Gestik und Mimik aus, die ihm auch den Namen „Rubberface“ („Gummigesicht“) einbringt. Die Figur des „Mr. Bean“ ist stark in der Tradition der Komiker Stan Laurel, Charlie Chaplin und Buster Keaton angelegt.

1982 sieht man Rowan Atkinson in der populären TV-Serie „Blackadder“, in der zahlreiche historische Persönlichkeiten der englischen Geschichte karikiert und die Eigenheiten der Briten aufs Korn genommen werden. 1982 spielt er im James-Bond-Abenteuer „Never Say Never Again“ („Sag niemals nie“) an der Seite von Sean Connery, Max von Sydow, Klaus Maria Brandauer und Kim Basinger. Danach folgen Auftritte in Filmen wie „The Tall Guy“ („Das lange Elend“, 1989) eben Jeff Goldblum und Emma Thompson, „The Witches“ („Hexen hexen“, 1990) mit Anjelica Huston und Brenda Blethyn, „Four Weddings And A Funeral“ („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, 1994) an der Seite von Hugh Grant, Andie MacDowell und Kristin Scott Thomas, „Bean“ („Bean – Der ultimative Katastrophenfilm“, 1997), „Rat Race“ („Rat Race – Der nackte Wahnsinn“, 2001) neben Whoopi Goldberg, „Johnny English“ („Johnny English – Der Spion, der es versiebte“, 2003) mit John Malkovich, „Love Actually“ („Tatsächlich… Liebe“, 2003) an der Seite von Hugh Grant, Liam Neeson, Keira Knightley und Colin Firth, „Keeping Mum“ („Mord im Pfarrhaus“, 2006) neben Maggie Smith, Kristin Scott Thomas und Patrick Swayze und „Mr. Bean’s Holiday“ („Mr. Bean macht Ferien“, 2007). Zuletzt agiert Rowan Atkinson in „Johnny English Reborn“ („Johnny English – Jetzt erst recht!“, 2011) – danach kündigt Rowan Atkinson an, künftig nicht mehr in seiner berühmtesten Rolle in Erscheinung zu treten. Eine Ausnahme macht der Komiker 2012 bei der der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London, wo er zusammen mit dem „London Symphony Orchestra“ auftritt.

2009 spielt Rowan Atkinson in der Neuinszenierung des Musicals „Oliver!“ auf der Bühne des Londoner Royal Drury Lane Theatre.

Rowan Atkinson ist seit 1990 mit der Maskenbildnerin Sunetra Sastry verheiratet – mit der er zwei Kindern hat und in der Nähe von London lebt.

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