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Als braungebrannter Sonnyboy begeistert der blonde Münchner nicht nur das weibliche Fernsehpublikum – in den achtziger Jahren spielt Sascha Hehn in populären Serien wie „Das Traumschiff“ oder „Die Schwarzwaldklinik“, er betätigt sich als Synchronsprecher, tritt in Theaterstücken auf und feiert im neuen Jahrhundert ein sensationelles Comeback

Sascha Hehn wird am 11. Oktober 1954 als Alexander Josef Alberto Hehn in München geboren. Der Sohn des Filmschauspielers Albert Hehn wächst nach der Scheidung seiner Eltern bei der Mutter im Münchner Vorort Grünwald auf. Bereits mit fünf Jahren sieht man ihn im Film „Hubertusjagd“ (1959), danach folgen weitere Rollen in Filmen wie „Ein Sommer, den man nie vergisst“ (1959), „Und keiner schämte sich“ (1960), „Drei weiße Birken“ (1961), „Dicke Luft“ (1962), „Reisender ohne Gepäck“ (1963), „Das Mädel aus dem Böhmerwald“ (1964) und „Wintermärchen“ (1965). Noch vor Erlangen der Mittleren Reife verlässt Sascha Hehn die Schule, um sich fortan der Schauspielerei zu widmen.

Mit dem Aufkommen der Sexfilm-Welle erhält Sascha Hehn zahlreiche Rollenangebote – man kann ihn unter anderem in Erotikstreifen wie „Hausfrauen-Report“ (1972), „Schulmädchen-Report“ (1972), „Mädchen beim Frauenarzt“ (1971) und „Blutjung und liebeshungrig“ (1972) sehen. Durch seine freizügigen Auftritte avanciert der Schauspieler in jener Zeit zum männlichen Sexsymbol einer ganzen Generation.

Mitte der siebziger Jahre agiert Sascha Hehn in der australischen Abenteuerserie „The Outcasters“ („Auf Wiedersehen, Charlie“) und 1987 spielt er im US-Fernsehfilm „Poor Little Rich Girl – The Barbara Hutton Story“ („Armes reiches Mädchen – Die Geschichte der Barbara Hutton“) mit. Auch in beliebten TV-Krimireihen wie „Derrick“, „Der Alte“ und „SOKO 5113“ ist Sascha Hehn häufig zu sehen.

Bundesweite Bekanntheit erlangt Sascha Hehn in den achtziger Jahren als Professor Udo Brinkmann in der Arzt-Serie „Die Schwarzwaldklinik“ an der Seite von Klausjürgen Wussow, Gaby Dohm, Eva Maria Bauer und Evelyn Hamann. Ebenso populär ist sein Auftritt in der TV-Reihe „Das Traumschiff“, in welcher er jahrelang als Chefstewart Viktor zu sehen ist.

In den neunziger Jahren wird es ruhiger um Sascha Hehn – er steht häufiger auf der Theaterbühne, agiert in der Arzt-Serie „Frauenarzt Dr. Markus Merthin“ und macht sich als Synchronsprecher einen Namen, unter anderem für die US-Trickfilme „Shrek“.

In den Zehnerjahren es neuen Jahrhunderts feiert Sascha Hehn ein erfolgreiches Comeback – 2013 ist er in der Sitcom „Lerchenberg“ zu sehen, in der er sich selbst spielt, und 2014 tritt er die Nachfolge von Siegfried Rauch als Kapitän in „Das Traumschiff“ an.

In seiner Freizeit ist Sascha Hehn ein passionierter Golfspieler. Er lebt mit seiner Lebensgefährtin Linda im oberbayrischen Gars am Inn.

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