Famous People » Sänger » Sophie Ellis-Bextor

Mit laszivem Charme und temporeichen Dance-Hits katapultiert sich Sophie Ellis-Baxtor Anfang des neuen Jahrhunderts in den internationalen Pop-Olymp – die Sängerin, die sich in ihren Videos gerne als Stummfilm-Diva inszeniert, gehört gut eine Dekade lang zu den erfolgreichsten Popsängerinnen Europas

Sophie Michelle Ellis-Bextor wird am 10. April 1979 in London geboren – ihr Vater Robin Bextor ist Programmdirektor bei einem Fernsehsender und ihre Mutter Janet Ellis arbeitet als Moderatorin. Schon als Kind hat sie erste Fernsehauftritte, musikalische Erfahrung sammelt sie als Jugendliche in der englischen Indie-Band „The Audience“. Nach deren Auflösung arbeitet Sophie Ellis-Bextor als Model und schreibt Stücke für ihre Solokarriere. Diese bekommt einen Schub durch ein Gesangs-Feature auf dem europaweit erfolgreichen House-Hit „Groovejet (If This Ain’t Love)“ des Italieners DJ Spiller aus dem Jahre 2000. Über Nacht avanciert Sophie Ellis-Bextor zum Star, wenig später startet sie eine Solo-Karriere.

Mit ihrer ersten Single „Take Me Home“ (2001) – einer Cover-Version des Disco-Hits von Cher – erreicht Sophie Ellis-Bextor die vordersten Plätze der britischen Charts. Auch die beiden Nachfolgesingles „Murder On The Dancefloor“ und „Get Over You“ erreichen Spitzenpositionen, das dazugehörige Album „Read My Lips“ wird unter anderem von Moby produziert. 2002 folgt die vierte Single „Music Gets The Best Of Me“ – parallel dazu startet Sophie Ellis-Bextor ihre erste Tournee, die sie auch nach Deutschland führt.

An den großen Erfolg des Vorgängers kann Sophie Ellis-Bextor mit ihrem Nachfolgealbum „Shoot From The Hip“ trotz guter Kritiken nicht anknüpfen – die beiden ausgekoppelten Singles daraus „Mixed Up World“ und „I Won’t Change You“ erreichen dennoch die Top-Ten der britischen Charts. 2007 erscheint das dritte Studio-Album der Sängerin „Trip The Light Fantastic“. Die Singles „Catch You“, „If I Can’t Dance“, „Today The Sun’s On Us“ und „Me And My Imagination“ sind erneut recht erfolgreich.

2009 erscheint in Zusammenarbeit mit den „Freemasons“ der sehr erfolgreiche Dance-Hit „Heartbreak (Make Me A Dancer)“ – das dazugehörige Album „Straight To The Heart“ wird 2010 veröffentlicht. Auf dem 2014 veröffentlichten Album „Wanderlust“ wendet sich Sophie Ellis-Bextor weg vom Dance-Sound hin zu ruhigeren Up-Tempo-Nummern. 2016 erscheint ihr nur wenig beachtetes sechstes Album „Familia“.

Zu den großen Vorbildern von Sophie Ellis-Bextor gehören unter anderem „Blondie“, Prince, David Bowie und „Goldfrapp“.

Sophie Ellis-Bextor ist seit 2005 mit dem Musiker Richard Jones verheiratet, mit dem sie zwei Söhne hat – die Familie lebt in London.

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