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Der sympathische Kalifornier gehört seit Jahren zu den beliebtesten Charakterdarstellern Hollywoods – Tom Hanks stellt in den unterschiedlichsten Filmrollen vorzugsweise den braven Durchschnittsamerikaner von nebenan dar und spielt sich damit in die Top-Liga der amerikanischen Filmstars

Thomas Jeffrey Hanks wird am 9. Juli 1956 als Sohn von Amos Hanks und Janet Frager im kalifornischen Concord geboren – als er fünf Jahre alt ist, lassen sich seine Eltern scheiden, er wächst mit seinen Geschwistern Sandra und Lawrence bei seinem Vater und wechselnden Stiefmüttern auf. Tom Hanks ist entfernt mit dem sechzehnten US-Präsidenten Abraham Lincoln verwandt.

Tom Hanks nimmt im College und an der Universität an einigen Theaterproduktionen teil, schon bald wird das „Great Lakes Shakespeare Festival“ in Ohio auf ihn aufmerksam. Nach drei Jahren klassischer Theaterausbildung geht er nach New York, um seine Karriere als Schauspieler zu starten. 1980 hat er sein Filmdebüt in „He Knows You’re Alone“ („Panische Angst“), danach tritt er zunächst in diversen TV-Serien auf – unter anderem in „Bosom Buddies“, „Taxi“ und „Happy Days“. Größere Bekanntheit erlangt er 1984 durch seine erste Hauptrolle in „Splash“ („Splash – Eine Jungfrau am Haken“) neben Daryl Hannah.

Danach kann man Tom Hanks in zahlreichen Komödien sehen – unter anderem in „Nothing in Common“ („Nothing in Common – Sie haben nichts gemein“, 1986) neben Eva Marie Saint und in „Dragnet“ („Schlappe Bullen beißen nicht“, 1987) mit Christopher Plummer. Seinen Durchbruch hat Tom Hanks 1988 in „Big“, es folgen Filme wie „Turner & Hooch“ („Scott & Huutsch“, 1989), „The Bonfire Of The Vanities“ („Fegefeuer der Eitelkeiten“, 1990), „A League Of Their Own“ („Eine Klasse für sich“, 1992) an der Seite von Madonna und Geena Davis und „Sleepless In Seattle“ („Schlaflos in Seattle“, 1993) mit Meg Ryan.

1993 spielt Tom Hanks im Drama „Philadelphia“ an der Seite von Denzel Washington und Antonio Banderas einen aids-kranken Anwalt – für diesen eindrucksvollen Auftritt erhält er einen „Oscar“ als „Bester Schauspieler“. Schon im nächsten Jahr kann er für die Darstellung des geistig zurückgebliebenen „Forrest Gump“ im gleichnamigen Film seinen zweiten „Oscar“ als „Bester Hauptdarsteller““ entgegennehmen.

Fortan kann sich Tom Hanks seine Rollen aussuchen – er spielt unter anderem in „Apollo 13″ (1995), in „Saving Private Ryan“ („Der Soldat James Ryan“, 1998), in „You’ve Got Mail“ („E-m@il für Dich“, 1998) an der Seite von Meg Ryan und Greg Kinnear, in „The Green Mile“ (1999), in „Cast Away“ („Cast Away – Verschollen“, 2000) neben Helen Hunt, in „Road To Perdition“ (2002) mit Paul Newman und Jude Law, in „Catch Me If You Can“ (2002) an der Seite von Leonardo DiCaprio und Christopher Walken, in „The Terminal“ („Terminal“, 2004), in „The Da Vinci Code“ („The Da Vinci Code – Sakrileg“, 2006) mit Audrey Tautou, in „Charlie Wilson’s War“ („Der Krieg des Charlie Wilson“, 2007) an der Seite von Julia Roberts und Philip Seymour Hoffman, in „Larry Crowne“ (2011), in „Extremely Loud & Incredibly Close“ („Extrem laut & unglaublich nah“, 2011) neben Sandra Bullock und in „Cloud Atlas“ („Wolkenatlas“, 2012).

Zuletzt ist Tom Hanks in „Captain Phillips“ (2013), in „Saving Mr. Banks“ (2013) neben Emma Thompson, in „Bridge Of Spies“ („Bridge Of Spies – Der Unterhändler“, 2015) mit Sebastian Koch, in „A Hologram For The King“ („Ein Hologramm für den König“, 2016) neben Ben Whishaw, in „Sully“ (2016) und in „Inferno“ (2016) neben Felicity Jones und Omar Sy zu sehen.

Tom Hanks betätigt sich auch als Filmproduzent – unter anderem produziert er die Filme „My Big Fat Greek Wedding“ (2002), „Evan Almighty“ („Evan Allmächtig“, 2007) und das Filmmusical „Mamma Mia“ (2008). Auch übernimmt er Sprechrollen für Trickfilme wie „Toy Story“ (1996) „Polar Express“ („Der Polarexpress“, 2004) und „The Simpsons Movie“ („The Simpsons – Der Film“, 2007).

Seit 2005 ist Tom Hanks Vorstandsmitglied und seit 2009 Vizepräsident der „Academy Of Motion Picture Arts And Sciences“, die jährlich die „Oscars“ verleiht. 2016 wird ihm die amerikanischen „Presidential Medal Of Freedom“ verliehen.

Von 1978 bis 1987 ist Tom Hanks mit Samantha Lewes verheiratet – aus der Ehe gehen die Kinder Colin und Elizabeth hervor. Seit 1988 ist er mit Rita Wilson verheiratet – gemeinsam haben sie zwei Kinder.

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