Vom Kinderzimmer zum Jugendzimmer – Wenn die Bärchen Bettwäsche ausgedient hat

Rückblickend sind die Jahre dann doch wie im Flug vergangen. Es scheint als wäre es erst ein paar Tage her, als der neue Erdenbürger aus einem Paar eine Familie werden ließ. Voller Vorfreude wurde mit ganz viel Liebe ein Zimmer hergerichtet, wie es sich viele Kinder nur wünschen. Bunte Tapete mit Bären und Wolken. Ein großer Spielteppich, Bausteine, Kuscheltiere und was eben sonst noch alles dazu gehört. Doch ehe man es sich versieht, gehen die Jahre ins Land und aus dem Kleinkind wird ein Schulkind und plötzlich lebt in dem einst so friedlich anmutenden Raum ein Teenager. Höchste Zeit das Ambiente dem Alter entsprechend anzupassen, denn ab jetzt sind bunte Tapeten und Plüschtiere total uncool.

Gemeinsam planen und überlegen

Inzwischen ist das Kind auf dem Weg ein Jugendlicher zu werden und hat selbstverständlich seine ganz eigenen Vorstellungen vom Leben und vor allem davon, wie das Zimmer eingerichtet werden kann. Eltern sollten sich nicht über alle Wünsche und Vorstellungen hinwegsetzen. Es ist ein Lernprozess der von Statten geht und seine Zeit benötigt. Zugeben sind schwarze Tapeten natürlich recht grenzwertig. Solang man sich am Ende auf einen Kompromiss einigt,  könnten beide Parteien damit zufrieden sein. Für die meisten Jungs ist schwarz in diesem Alter bunt genug.

Wenn die Farben für Tapete und Wand feststehen, geht es an den Fußboden. Natürlich ist der Spielteppich längst Vergangenheit und das reine Laminat sieht inzwischen sowieso viel besser aus. Hier gibt es meist nicht viel zu verändern, es sei denn der Belag ist so abgenutzt, dass man im Zuge der Renovierung und Umgestaltung einen neuen Fußbodenbelag verlegen möchte.

Was die Möbel betrifft, so sind Jugendzimmer inzwischen eher kleine Wohnzimmer. Eine Anbauwand, ein Sideboard und ein Schreibtisch genügen in der Regel schon. Es sei denn, der Wunsch geht in Richtung Gaming Zimmer. Dann sind in der Tat andere Möbelstücke von Nöten. Es gibt inzwischen echte Gaming Tische und Stühle, die so konzipiert sind, dass über mehrere Stunden gezockt werden kann und damit ein Traum eines jeden Gamers in Erfüllung geht.

Bettwäsche nicht vergessen!

Nachdem das Zimmer neu gestaltet wurde und sich der Teenager wieder wohler fühlt, darf natürlich eines nicht vergessen werden: das Bettwäsche Set! Es sieht schließlich ein wenig verrückt aus, wenn das Zimmer im Stil eines Teenager erstrahlt und dann Bettwäsche mit kleinen Bärchen zu sehen ist. Entweder gibt es auch hierfür besondere Wünsche oder aber man greift zu recht neutralen Designs. Je nach dem ob Junge oder Mädchen. Wobei Jungs in diesem Punkt meist weniger anspruchsvoll sind. Mädchen mögen es dann doch eher ein wenig glamouröser und eleganter. Da darf es gern eine schicke Satin Bettwäsche sein, die zudem noch ein einem dunklen Rot daherkommt. Aber all das ist am Ende natürlich alles eine Frage des Geschmacks.

Wanddekoration – Die Zeiten der Poster ist vorüber

Eine Generation zuvor wurden die Zimmerwände regelrecht mit Postern und Plakaten zugeklebt. Heute sieht das in den meisten Jugendzimmern ein wenig anders aus. Die jungen Leute von heute setzen vorzugsweise auf Kunstdruckbilder, die es inzwischen natürlich auch von ihren Idolen zu haben gibt. Wenn dann doch einmal das eine oder andere Poster an der Wand landen soll, ist die Verwendung von speziellen Klebefolien zu empfehlen. Diese lassen sich leichter entfernen, wenn das Poster ausgedient hat. Hoch im Kurs stehen übrigens auch Wandtattoos. In diesem Fall ist es selbstverständlich wieder zu empfehlen, gemeinsam zu beraten, was im Zimmer möglich und umsetzbar ist und was nicht.

Fazit

Aus Menschen werden Leute hat man früher schon gesagt und eine jede Generation erlebt den Wandel vom Kind zum Jugendlichen auf die ganz eigene Art und Weise. Das Zimmer wird nun zu einem sehr wichtigen Rückzugsort und ist der absolute private Bereich, den Eltern um jeden Preis respektieren müssen. Alles andere wäre ein Vertrauensbruch der nicht so schnell zu kitten ist.