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Catherine Frot

Seit knapp dreißig Jahren steht sie mit den großen Stars des französischen Kinos vor der Kamera, neben ihren zahlreichen Filmrollen – mit Vorliebe stellt sie zugeknöpfte Ehegattinnen oder lebenslustige Frauen im mittleren Alter dar, die sich durch nichts beirren lassen – feiert sie auch auf der Theaterbühne Erfolge. Gegenwärtig gehört Catherine Frot zu den erfolgreichsten und populärsten Darstellerinnen Frankreichs

Catherine Frot wird am 1. Mai 1957 als Tochter eines Ingenieurs und einer Lehrerin in Paris geboren, wo sie mit ihrer Schwester Dominique in gutbürgerlichen Verhältnissen aufwächst. Mit siebzehn Jahren besucht sie die Schauspielschule École de la Rue Blanche und studiert danach am Pariser Konservatorium Darstellende Kunst. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der „Compagnie du Chapeau Rouge“, die sich in den achtziger Jahren einen legendären Ruf in der Pariser Café-Théâtre-Szene erwirbt.

Ihren ersten Kameraauftritt hat Catherine Frot in „Mon oncle d’Amérique“ („Mein Onkel aus Amerika“, 1980) – es folgen Filme wie „Psy“ (1981) und „Du sel sur la peau“ („Salz auf der Haut“, 1984). Für ihre Rolle in „Escalier C“ („Die Kunst, verliebt zu sein“) wird Catherine Frot 1985 für den „César“ als „Beste Nebendarstellerin“ nominiert. Danach sieht man sie in „Elsa, Elsa“ (1985), in „Le Moine et la sorcière“ („Der Mönch und die Hexe“, 1987), in „Chambre à part“ („Liebe, Betrug und andere Leidenschaften“, 1981), in „Sushi Sushi“ (1991), in „J’ai pas sommeil“ („Ich kann nicht schlafen“, 1994), in „Un air de famille“ („Typisch Familie!“, 1996), in „Le Dîner de cons“ („Dinner für Spinner“, 1998), in „Dormez, je le veux!“ („Unter Hypnose“, 1998), in „La nouvelle Ève“ („Die neue Eva“, 1999), in „Inséparables“ („Die Unzertrennlichen“, 1999), in „Un couple épatant“ („Ein tolles Paar“, 2002), in „Les sœurs fâchées“ („Zwei ungleiche Schwestern“, 2004) neben Isabelle Huppert, in „Boudu“ („Boudu – Ein liebenswerter Schnorrer“, 2005) mit Gérard Depardieu, in „La tourneuse de pages“ („Das Mädchen, das die Seiten umblättert“, 2006) und in „Odette Toulemonde“ (2007). Zuletzt agiert Catherine Frot in „L’empreinte de l’ange“ („Das Zeichen des Engels“, 2008) und in „Les saveurs du palais“ („Die Köchin und der Präsident“, 2012).

In den neunziger Jahren feiert Catherine Frot mit dem Bühnenstück „Un air de famille“ („Typisch Familie!“) Triumphe – für ihre Rolle in der gleichnamigen Verfilmung des Stückes erhält sie 1997 einen „César“. Seit diesem Erfolg ist Catherine Frot häufig auf der Theaterbühne in zahlreichen Boulevardkomödien zu sehen.

Catherine Frot lebt in Paris.

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