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Amy Adams

Durch Rollen in Filmen wie „Glaubensfrage“, „Catch Me If You Can“ oder „Big Eyes“ avanciert die rothaarige Schauspielerin in den vergangenen Jahren zur begehrten Hollywood- Darstellerin – Amy Adams ist häufig in romantisch-naiven Rollen zu sehen und wird auch als „Königin des Independent-Films“ bezeichnet

Amy Lou Adams wird am 20. August 1974 im italienischen Vicenza – wo ihr Vater eine zeitlang als Soldat stationiert ist – als viertes von sieben Kindern in eine Mormonen-Familie hineingeboren. Sie wächst im ländlichen Castle Rock im US-Bundesstaat Colorado auf – da ihre Eltern sich fürs Theater begeistern, kommt sie früh mit der Schauspielerei in Berührung. Bereits während des Besuchs der High-School nimmt sie Ballett- und Schauspielunterricht, erste Bühnenerfahrung sammelt sie an einem sogenannten Dinner-Theater in Denver/Colorado.

1999 hat Amy Adams neben Kirsten Dunst und Kirstie Alley in der Satire „Drop Dead Gorgeous“ („Gnadenlos schön“) ihr Kameradebüt. Sie geht nach Los Angeles und spielt zunächst in TV-Serien wie „That ’70s Show“ („Die wilden Siebziger“), „Charmed“ („Charmed – Zauberhafte Hexen“), „Buffy the Vampire Slayer“ („Buffy – Im Bann der Dämonen“) und „Smallville“.

Mit ihrem fulminanten Auftritt als verhuschte Krankenschwester in Steven Spielbergs „Catch Me If You Can“ neben Leonardo DiCaprio, Tom Hanks, Christopher Walken und Martin Sheen feiert Amy Adams 2002 ihren Durchbruch. Nach „Wedding Date“ (2004) spielt sie in „Junebug“ („Junikäfer“, 2005) – für ihre Leistung in dem Independent-Film wird sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter einer „Oscar“-Nominierung und dem Spezialpreis der Jury auf dem „Sundance Film Festival“.

Danach kann man Amy Adams unter anderem in „Talladega Nights: The Ballad Of Ricky Bobby“ („Ricky Bobby – König der Rennfahrer“, 2006) neben Will Ferrell, in „The Ex“ („Dein Ex − Mein Albtraum“, 2007), in „Tenacious D in The Pick Of Destiny“ („Kings Of Rock – Tenacious D“, 2006) neben Jack Black, in „Miss Pettigrew Lives For A Day“ („Miss Pettigrews großer Tag“, 2008) neben Frances McDormand, in „Charlie Wilson’s War“ („Der Krieg des Charlie Wilson“, 2007) an der Seite von Tom Hanks, Julia Roberts und Philip Seymour Hoffman, in „Underdog“ („Underdog – Unbesiegt weil er fliegt“, 2007), in „Sunshine Cleaning“ (2008) neben Emily Blunt, in „Doubt“ („Glaubensfrage“, 2008) mit Meryl Streep, im zweiten Teil von „Night At The Museum“ („Nachts im Museum“, 2009) an der Seite von Ben Stiller, Owen Wilson und Robin Williams, in „Julie & Julia“ (2009) mit Meryl Streep, in „Leap Year“ („Verlobung auf Umwegen“, 2010) neben Matthew Goode, in „The Fighter“ (2010) mit Mark Wahlberg und Christian Bale, in „The Master“ (2012) neben Joaquin Phoenix und Philip Seymour Hoffman und in „Trouble With The Curve“ („Back in the Game“, 2012) an der Seite von Clint Eastwood, Justin Timberlake und John Goodman sehen.

Zuletzt spielt Amy Adams in der Comicverfilmung „Men Of Steel“ (2013), in „American Hustle“ (2013), in „Her“ (2013) und in Tim Burtons „Big Eyes“ (2014) neben Christoph Waltz – für ihre überzeugende Darstellung darin wird sie 2015 mit einem „Golden-Globe“ als „Beste Hauptdarstellerin“ ausgezeichnet.

Zur Zeit gehört Amy Adams zu den am besten verdienenden Schauspielerinnen Hollywoods.

2015 heiratet Amy Adams den Schauspieler Darren Le Gallo, mit dem sie vorher fünfzehn Jahre verlobt ist – zusammen haben sie Tochter Aviana.

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