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Joan Plowright

Die Schauspielkarriere dieser großartigen Bühnen- und Filmdarstellerin dauert mittlerweile über ein halbes Jahrhundert an – in ihrer britischen Heimat wird Joan Plowright für ihr künstlerisches Schaffen mit zahlreichen Preisen geehrt und von der Königin in den Adelsstand erhoben. Internationale Bekanntheit erlangt sie durch Filmrollen in Leinwandproduktionen wie „Das Tagebuch der Anne Frank“, „Tee mit Mussolini“ und „Callas Forever“

Joan Plowright kommt am 28. Oktober 1929 im englischen Brigg/North-Lincolnshire als Tochter von Daisy Margaret und William Ernest Plowright – einem Journalisten – zur Welt. Nach einer Schauspielausbildung an der Bristol Old Vic Theatre School steht sie zunächst auf diversen britischen Theaterbühnen, wo sie sich schnell einen Namen macht. 1961 wird sie für ihre Rolle in „A Taste Of Honey“ mit dem „Tony Award“ ausgezeichnet – knapp dreißig Jahre später erhält sie für ihre Rolle in „Bernarda Albas Haus“ den „London Drama Theatre Award“.

Ihr Kameradebüt gibt Joan Plowright 1951 im Vierteiler „Sara Crewe“. Danach sieht man sie im Filmklassiker „Moby Dick“ neben Gregory Peck, in „The Entertainer“ („Der Komödiant“, 1960) neben Laurence Olivier, in „The Mearchant Of Venice“ („Der Kaufmann von Venedig“, 1974), in „Equus“ („Equus – Blinde Pferde“, 1977) neben Richard Burton, in „The Diary Of Anne Frank“ („Das Tagebuch der Anne Frank“, 1980) mit Maximilian Schell, in „Revolution“ (1985) an der Seite von Al Pacino, Donald Sutherland und Nastassja Kinski, in „Drowning By Numbers“ („Verschwörung der Frauen“, 1988), in „I Love You To Death“ („Ich liebe Dich zu Tode“, 1990) neben Kevin Kline und Tracey Ullman, in „Dennis The Menace“ („Dennis“, 1993) mit Walter Matthau, in „The Return Of The Native“, 1994) neben Clive Owen, in „The Scarlet Letter“ („Der scharlachrote Buchstabe“, 1995) an der Seite von Robert Duvall und Gary Oldman, in „101 Dalmatians“ („101 Dalmatiner“, 1996) neben Glenn Close, in „Jane Eyre“ (1996) mit William Hurt und Charlotte Gainsbourg, in „Surviving Picasso“ („Mein Mann Picasso“, 1996) mit Anthony Hopkins und Julianne Moore, in „Tea With Mussolini“ („Tee mit Mussolini“, 1999) an der Seite von Maggie Smith, Cher, Lily Tomlin und Judi Dench und in „Callas Forever“ (2002) neben Fanny Ardant und Jeremy Irons. Zuletzt spielt Joan Plowright in „The Spiderwick Chronicles“ („Die Geheimnisse der Spiderwicks“, 2008).

1970 wird Joan Plowright der Titel „Commander Of The Order Of The British Empire“ verliehen und 2004 wird sie zur „Dame Commander“ ernannt.

Nach einer Ehe mit Roger Gage ist Joan Plowright bis zu dessen Tod 1961 mit dem Schauspieler Laurence Olivier verheiratet. Das Paar hat drei Kinder – Richard, Tamsin Agnes Margaret und Julie-Kate.

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